Washington (dpa) l Rund neun Millionen US-Staatsbürger leben nach Schätzung des amerikanischen Außenministeriums außerhalb der USA. Das Wähler-Programm, das für Soldaten und andere Bürger im Ausland zuständig ist (FVAP), geht mit etwa 5,5 Millionen von deutlich weniger "Expats" aus.

Für diese gelten dieselben Voraussetzungen wie für Amerikaner, die in der Heimat wählen: Sie müssen mindestens 18 Jahre sein und sich vor der Wahl registrieren. Die Registrierung erfolgt in dem Bundesstaat, in dem der "Expat" zuletzt seinen Wohnsitz hatte. Daraufhin erhält er seine Wahlunterlagen. Die ausgefüllten Unterlagen schickt er per Post an das für ihn zuständige Wahllokal oder er gibt sie in einer US-Botschaft ab. Einige Bundesstaaten ermöglichen es auch, die Unterlagen elektronisch zu übermitteln.

Wie hoch die Wahlbeteiligung unter den im Ausland lebenden Amerikanern ist, wurde zuletzt nach der Präsidentschaftswahl 2016 analysiert. Ergebnis: Durchschnittlich nur rund sieben Prozent der Wahlberechtigten hatten gewählt. Die Beteiligung war von Land zu Land sehr unterschiedlich: In Deutschland gaben von den geschätzt rund 95.000 Betroffenen 17 Prozent ihre Stimme ab.

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