London (dpa) l Bei der Messerattacke in London mit zwei Verletzten hat die Polizei offenbar innerhalb von Minuten gehandelt und damit Schlimmeres womöglich verhindert. Das geht aus den Mitteilungen von Polizei- und Rettungskräften hervor.

Wie der Londoner Rettungsdienst mitteilte, ging der erste Notruf um 13.58 Uhr Ortszeit ein. Um ungefähr 14.00 Uhr (15.00 Uhr MEZ) wurde der Angreifer von Polizeibeamten erschossen, berichtete Scotland Yard. Die Polizei geht von einem Terrorhintergrund aus.

Laut BBC sind mobile Einheiten der britischen Anti-Terror-Polizei ständig in London unterwegs, um bei einer Terrorattacke so schnell wie möglich eingreifen zu können.

Der Vorfall ereignete sich auf einer belebten Einkaufsstraße im Süden der britischen Hauptstadt. Der Tatort wurde weiträumig abgesperrt. Wie Augenzeugen der BBC berichteten, soll der Angreifer einen Gegenstand am Oberkörper getragen haben, der einem Sprengstoffgürtel ähnelte.