Magdeburg l Die neue Show „Im Bann des Spiegels“ zieht an diesem Wochenende in Magdeburg besonders Familien an - vor allem diejenigen mit kleinen und größeren Töchtern. So mancher Papa kauft seinen kleinen Pferde-Närrinnen bereits vor der Show Pflüschpferdchen vom Souvenirstand.

Apassionata ist eine Riesenshow, die alle Sinne der Betrachter kitzeln will. Edle Pferde, süße Ponys, kraftvolle Reiteinlagen, schwierige Dressuren gibt es. Dazu prächtige Kostüme, Tanzchoreografien, Videoprojektionen und Lichteffekte. 90 Menschen und 50 Tiere liefern Bilder, die das Publikum in Phantasiewelten mitnehmen.

Eineinhalb Stunden Kitsch

Dass die zusammenfassende Definition „Kitsch“ kaum argumentativ zu widerlegen ist, dürfte von den Machern um Produzent Peter Massine zu verkraften sein. Erfolg gibt Recht. Wer in Apassionata-Shows geht, will eine Welt der Illusionen und sei es nur für eineinhalb Stunden.

Die schönsten Apassionata-Bilder

Magedburg (mg) l Seit 13 Jahren ist die Pferde-Show Apassionata auf Tournee durch Europa. Aus der einstigen Pferde-Gala mit Aneinanderreihung aus verschiedenen Dressur-Einlagen ist eine furiose Show mit fantasievollen Kostümen, spannenden Akrobatik-Einlagen und verschiedensten Pferderassen geworden. Am 19. und 20. Dezember gastiert Apassionata in Magdeburg in der Getec-Arena.

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Die Show-Acts handeln von der Geschichte der Schwestern Amy und Tracy, die in einem mysteriösen Spiegelkabinett einander verlieren und wiederfinden. Hinter jedem Spiegel ist eine faszinierende Welt verborgen.

Es geht etwa ein Raunen durch die Arena, wenn schwarze Friesenhengste mit ihren düsteren Reitern in stürmischer Nacht am Meer herangaloppieren, kraftvoll-elegant und in perfekter Formation. Lieblich sind dagegen die herumtollenden Welshponys in einer anderen Welt anzusehen, sie genießen auf einer Blumeninsel ihr Pferdeleben. In einer Dschungel-Welt steppt wiederum der Bär, besser gesagt, die Apassionata-Tanz-Crew, die mit ihren Choreografien die Stimmung im Publikum anheizt.

Gebannt verfolgen die Zuschauer die Reiter-Akrobaten, die zu Pferd Kopfstände und Purzelbäume machen. Einer von ihnen klettert gar unter dem Sattel des galoppierenden Pferdes durch.

Ein paar Hofknickse zu viel

Den atemberaubenden Höhepunkt liefert Alex Giona mit seiner Equipe aus schneeweißen Pferden - in Reihe scheinbar leichthufig formiert, in Gleichklang, edel, anmutig. Dressur in seiner schönsten Form. Die Zuschauer sind in eine Vollmondnacht ans Meer versetzt, können eintauchen in eine traumhafte Szenerie.

Überhaupt ist die gesamte Show von Mensch und Tier, von Musik und Bühnenbild samt Videowelt perfekt arrangiert. Das Künstlerteam um seinen Leiter Holger Ehlers leistet da ganze Arbeit.

Doch einige einstudierte Hofknickse, Diener und „Mach-Sitz“-Befehle sind zuviel der Dressur. Sie sind doch auch gar nicht nötig, das Publikum braucht keine um Beifall heischende, allzu unnatürliche Verrenkung der Tiere. Es geizt nicht mit Applaus ob der überwiegend leicht und würdevoll wirkenden Kunststücke. Wenn die Pferde dann das Zeichen bekommen, einfach ungestüm und befreit loszulaufen, freut sich der zuschauende Mensch mit ihnen.