Austin l Die unbürokratischen Corona-Beihilfen insbesondere für kleinere Betriebe wurden nicht nur in Deutschland sehr gut angenommen. Das gilt allerdings gleichermaßen für den Missbrauch. Betrüger, die Geld für nicht existente Firmen kassierten. Oder für existierende Firmen zweckentfremdeten.

Wie der 29-Jährige aus Texas. Er sicherte sich zwei Unternehmer-Kredite, angeblich um seine Angestellten zu bezahlen. Da der Mann gar keine Angestellten hatte, förderte er die regionale Wirtschaft auf besondere Weise – mit insgesamt 1,6 Millionen Dollar (1,35 Millionen Euro. Beim lokalen Autohändler erwarb er für 200 000 Dollar einen flotten Sportwagen, Marke Lamborghini. Dazu passend eine Rolex-Armbanduhr und einen Schwung lokale Immobilien.

Mit mehreren tausend Dollar Umsatz stärkte er zudem großzügig einen örtlichen Striptease-Club. Als alles rauskam, musste der umtriebige Unternehmer jetzt hinter Gitter. Hatte er wohl was falsch verstanden mit der Wirtschaftsförderung.