Dresden (dpa) - Um den Bezug zum normalen Leben nicht zu verlieren, fährt Fußball-Nationalspieler Nils Petersen öfter mal ins Freiburger Amtsgericht. Dort arbeitet seine Freundin Carla als Justizfachangestellte.

"Ich finde es spannend, was meine Freundin über ihren Job zu erzählen hat, gehe auch gerne zu ihr ins Büro", sagte der Stürmer des SC Freiburg der "Sächsischen Zeitung" und ergänzte: "Das ist ein anderes Leben, das wir so nicht kennen."

Neben seiner Carla beschäftigt Petersen auch der Lebensweg jener einstigen Mitspieler in der Jenaer A- und B-Jugend, die es nicht ins Profi-Geschäft geschafft haben. "Sie haben Jobs, die sind für mich weit weg. Ich stehe Jahr für Jahr auf dem Fußballplatz, da vergisst man vielleicht, welchen Weg andere in der Zeit gehen können", sagte der Betriebswirt.

Dass Petersen der etwas andere Profi ist, wurde bereits vor zwei Jahren deutlich. Damals hatte der Nationalspieler dem "Focus" gesagt, dass er - salopp gesagt - seit zehn Jahren verblöde und sich über Wasser halte, weil er ganz gut kicken können. Zu dieser Aussage steht der 31-Jährige aus Wernigerode noch immer.

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