Bremen (dpa) - Für Werder Bremens Trainer Florian Kohfeldt ist der FC Bayern München trotz Platz sieben in der Fußball-Bundesliga weiterhin die Nummer eins.

"Sie sind aktuell die stärkste Mannschaft Deutschlands", sagte der Trainer der Hanseaten vor dem Duell mit dem Rekordmeister am Samstag (15.30 Uhr/Sky) in München. "Dass sie die Spiele gegen Leverkusen (1:2) und in Mönchengladbach (1:2) nicht gewonnen haben, ist ein Treppenwitz."

Zu gerne würden die kriselnden Bremer auch in München etwas mitnehmen. Doch die Bilanz des Tabellen-14. könnte schlimmer nicht sein. Werder verlor 17 Liga-Spiele nacheinander gegen die Bayern - kein Bundesligist hatte jemals eine solche Negativserie. Dazu kommen noch drei Niederlagen im DFB-Pokal.

"Das spielt am Samstag keine Rolle", entgegnete Kohfeldt, der weiterhin um den Einsatz des angeschlagenen Leonardo Bittencourt bangen muss. Ob der Offensivspieler auflaufen kann, wird sich laut Werder-Coach erst kurzfristig entscheiden.

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