Bremen (dpa) - Werder Bremens Trainer Florian Kohfeldt sieht trotz der Verletzungssorgen in der Innenverteidigung keine akute Not, auf dem Transfermarkt auf dieser Position nachzulegen.

"Das ist nicht optimal für die Trainingsqualität und die Testspiele", sagte der 36-Jährige vor der Abreise ins Trainingslager im Zillertal am Donnerstag, wo die Mannschaft am Nachmittag eintraf und von Fans empfangen wurde."Ich sehe aber eher keinen Handlungsbedarf. Es wäre jedoch unprofessionell, es auszuschließen."

Der serbische Nationalspieler Milos Veljkovic fällt mit einem Zehenbruch für die komplette Vorbereitung aus. Sebastian Langkamp verpasst das Trainingslager wegen eines Muskelfaserrisses in der Wade.

In Österreich steht Kohfeldt in Abwehrchef Niklas Moisander zunächst nur ein etablierter Innenverteidiger zur Verfügung. Marco Friedl soll am Montag dazukommen. Im 18 Jahre alten Julian Rieckmann und dem zwei Jahre älteren Niklas Wiemann sind zwei Talente für das Abwehrzentrum im Trainingslager dabei. Zudem nahm Kohfeldt kurzfristig den 30 Jahre alten Christian Groß aus der zweiten Mannschaft mit. Bis zum 14. Juli will Kohfeldt mit seiner Mannschaft in den Alpen trainieren.

Mitteilung des SV Werder Bremen