Bremen (dpa) - Werder Bremens Aufsichtsratschef Marco Bode hat sich für ein verstärktes Nachdenken über Reformen im Fußball ausgesprochen und in diesem Zusammenhang konkrete Denkanstöße gegeben.

"Meiner Meinung nach muss der Fußball, Clubs, Ligen und Verbände, vielleicht sogar gemeinsam mit der Politik auf nationaler und europäischer Ebene, die Problematik bearbeiten", sagte der 51-Jährige im Interview der "Sport Bild".

"Dabei kann es um eine veränderte Verteilung des TV-Geldes, um eine konsequente Anwendung des Financial Fairplay oder auch ein Soft Salary Cap gehen", sagte Bode. "Dieses legt eine Gesamtsumme des Budgets für ein Team fest, statt das einzelne Spielgehalt zu begrenzen. Wer über sein Budget investiert, muss eine Gebühr in die Gemeinschaft zahlen." Um "wirklich gute Vorschläge" zu bekommen, sollten an den Überlegungen aus Sicht des früheren Nationalspielers externe Experten beteiligt werden.

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