Frankfurt/Main (dpa) - Eintracht Frankfurts Sport-Vorstand Fredi Bobic hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) für das Krisenmanagement in der derzeitigen Coronavirus-Pandemie gelobt.

"Wir tun im medizinischen ebenso wie im organisatorischen Bereich alles dafür, um den Spielbetrieb der Bundesliga zu ermöglichen. In dieser Hinsicht hat die DFL mit Christian Seifert an der Spitze einen überragenden Job gemacht", sagte Bobic laut einer Vereinsmitteilung der Hessen. Zuvor hatten sich die 36 Clubs per Konferenz zusammengeschaltet und über das weitere Vorgehen beraten.

"Es ist genau das herausgekommen, auf das wir uns vorbereitet haben. Alle Clubs genauso wie die Deutsche Fußball Liga haben Maßnahmen ergriffen und fest daran gearbeitet, um das entsprechende Paket heute verabschieden zu können, das so auch an die Politik gegangen ist", sagte Bobic. Der Spielbetrieb der Bundesliga und 2. Bundesliga ist zunächst weiter ausgesetzt, theoretisch könnte es aber am 9. Mai weitergehen. Die Saison soll nach Plan der DFL bis 30. Juni beendet werden.

Auch Oliver Mintzlaff hat das Konzept der Deutschen Fußball Liga für einen möglichen Neustart als "sehr durchdacht und tragfähig für die Austragung künftiger Spiele und Spieltage mit aller gebotenen Vorsicht" bezeichnet.

Der Geschäftsführer des Bundesligisten RB Leipzig lobte auf der Vereins-Homepage auch die finanzielle Einigung, die die DFL mit fast allen Medienpartnern erzielt hat. Diese wollen Vorauszahlungen der noch ausstehenden TV-Prämien leisten. Das gebe den Vereinen Sicherheit, betonte Mintzlaff. Er betonte auch noch mal, dass die Entscheidung, ob es im Mai mit dem Spielbetrieb weitergehen könne, der Politik obliege.