Dortmund (dpa) - Eine dauerhafte Rückkehr von Ex-Weltmeister André Schürrle (29) zum Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund erscheint trotz des auslaufenden Leih-Geschäfts mit Spartak Moskau unwahrscheinlich.

"Ich denke, dass beide Seiten wissen, dass es keine einfache Geschichte werden würde. Da wird man ergebnisoffene Gespräche führen müssen, was das Beste für alle Seiten wäre", sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke (60) beim TV-Sender Sky. Schürrle hat noch einen Vertrag bis 2021 in Dortmund.

Der Abschied von Schürrles Weltmeister-Kollege Götze (27) ist laut Watzke derweil noch nicht besiegelt. "Momentan liegt alles auf Eis. Es wird irgendwann auch mit Mario Götze wieder das Gespräch aufgenommen werden", sagte er. Ob dies bedeutet, dass der BVB ein durch die Corona-Krise sicher reduziertes neues Angebot machen wird, ist offen. Ein Abschied Götzes, dessen Vertrag ausläuft, gilt dennoch als wahrscheinlich.

Ein mögliches Entgegenkommen gegenüber dem finanziell schwer geplagten Liga-Rivalen Werder Bremen, der im Falle des Klassenerhalts 4,5 Millionen Euro für den Ex-Dortmunder Ömer Toprak (30) zahlen müsste, lief Watzke offen. "Ein Bremer Abstieg wäre eine Tragödie, deshalb drücke ich alle Daumen, dass es nicht so kommt", sagte er: "Über alles Weitere sprechen wir, wenn es so weit ist."

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