Dortmund (dpa) - Trotz einer möglichen Ausstiegsklausel im Vertrag von Erling Haaland glaubt Borussia Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc an einen langfristigen Verbleib des neuen Sturm-Talents.

"Gehen Sie davon aus, dass er über einen längeren Zeitraum bei uns Fußball spielen wird", sagte Zorc im Interview der Deutschen Presse-Agentur. Die "Sport Bild" hatte in der vergangenen Woche über eine Ausstiegsklausel in Haalands Vertrag beim BVB ab 2022 berichtet.

Zorc wollte die Klausel weder dementieren noch bestätigen: "Wir äußern uns grundsätzlich nie zu Vertragsdetails." Die Dortmunder hatten Ausstiegsklauseln vor Jahren eigentlich ausgeschlossen, nachdem Mario Götze 2013 eine derartige Vereinbarung zum Wechsel zum FC Bayern München genutzt hatte. Haaland kam in der Winterpause für 20 Millionen Euro vom österreichischen Serienmeister Red Bull Salzburg zu Borussia Dortmund - der 19 Jahre alte Norweger hatte eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag.

Der viel beachteten Verpflichtung von Haaland könnten noch weitere Transfers bis Ende Januar folgen. "Es ist nicht so, dass wir drei, vier Sachen auf dem Tisch haben, über die wir entscheiden müssten. Aber es kann sein, dass es noch die ein oder andere Veränderung gibt", sagte Zorc vor dem Rückrundenstart am Samstag beim FC Augsburg. "Warum sollte ich jetzt sagen, dass wir nichts mehr machen, und auf einmal ergibt sich eine Gelegenheit. Manchmal geht es ja auch einfach um diese Gelegenheiten."