Dortmund (dpa) - BVB-Sportdirektor Michael Zorc hat dem in die Kritik geratenen Trainer Lucien Favre das Vertrauen ausgesprochen.

"Wir haben Vertrauen zu Lucien, er arbeitet sehr hart, will die Trendwende schaffen. Wir glauben, dass wir das hinkriegen in dieser Konstellation. Wir bleiben in der Realität und begeben uns nicht in den Konjunktiv", antwortete Zorc auf die Frage, ob der 62 Jahre alte Schweizer auch im Fall einer Niederlage am Samstag (15.30 Uhr/Sky) im Bundesliga-Spiel bei Hertha BSC noch im Amt bleibt.

Ähnlich wie Zorc verschwendet auch Favre nach eigenem Bekunden derzeit keinen Gedanken an ein mögliches Szenario nach dem Hertha-Spiel. "Ich konzentriere mich auf das Wesentliche, mein Fall ist unwichtig. Das gehört dazu, wenn die Ergebnisse nicht da sind. Ich akzeptiere das. Aber ich habe Vertrauen in die Mannschaft und in mich", sagte der Fußball-Lehrer.

Mit zum Kader für das Spiel in Berlin gehört Jadon Sancho. Der englische Nationalspieler soll vor dem Spiel am Mittwoch in Barcelona (1:3) zu spät zur Mannschaftssitzung gekommen und deshalb von Favre aus der Startelf gestrichen worden sein. Weitere Konsequenzen muss der beste BVB-Scorer jedoch nicht befürchten: "Wir haben es intern schon längst besprochen, mit ihm persönlich und in der Mannschaft. Es ist abgehakt, wir schauen nach vorne. Jadon ist ganz normaler Bestandteil der Mannschaft", sagte Zorc.

Infos zum Spiel auf bundesliga.de