Berlin (dpa/tmn) - Bergbohnenkraut (Satureja montana) bildet nur mit ausreichend Sonnenlicht die ätherischen Öle, die sein besonderes Aroma ausmachen. Daher rät der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin zu einem Standort in der vollen Sonne.

Bis September lässt sich das Bergbohnenkraut nach Bedarf frisch ernten. Im Frühjahr wird die Pflanze ähnlich wie Lavendel stark zurückgeschnitten.

Da das Bergbohnenkraut sein Aroma auch im getrockneten Zustand nicht verliert, geht die Würze nicht verloren. Der BDG empfiehlt, die abgeschnittenen Zweige einfach im Schatten zu trocknen und dann komplett in luftdichten Behältern kühl und trocken zu lagern. So bleibt ausreichend Würze für die Wintermonate.

Das intensive Kraut passt nicht nur zu Bohnen gut. Auch andere Hülsenfrüchte wie Linsen, herzhafte Kartoffelgerichte oder deftige Eintöpfe profitieren von seinem pfeffrigen Aroma.