Oberhausen (dpa/tmn) - Es lohnt sich den Versicherungsschutz regelmäßig zu überprüfen. Das gilt insbesondere für Senioren, deren Bedürfnisse und Risiken sich mit dem Ruhestand oft verändern.

So ist im Rentenalter eine Berufsunfähigkeitsversicherung beispielsweise nicht mehr nötig. Darauf macht der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) aufmerksam.

Einsparpotenzial nutzen

Manchmal können Versicherte auch ihre Beiträge reduzieren, indem sie sich beispielsweise bei einer bestehenden Unfallversicherung in eine andere Tarifgruppe einstufen lassen - bei unveränderter Leistung.

Häufig können Senioren auch bei der privaten Haftpflicht- oder bei ihrer Rechtsschutzversicherung in eine günstigere Tarifklasse wechseln. Dabei lassen sich laut BVK die Prämienzahlungen um 20 bis 50 Prozent senken.

Schutz an die Bedürfnisse anpassen

Oft gibt es auch bei der Kfz-Versicherung Einsparpotenziale. Zwei Beispiele: wenn Versicherte dem Ende der Berufstätigkeit ihre jährlichen Fahrleistungen reduzieren oder wenn sie den Kreis der Fahrer auf eine Person beschränken.

Gleichzeitig sollten ältere Menschen prüfen, ob ein ausreichender Versicherungsschutz in anderen Bereichen besteht. Zudem sollten sie - spätestens dann - noch eine Vorsorgevollmacht sowie eine Patientenverfügung erstellen.

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