Wernigerode l Ein Gerücht geht in Wernigerode um: Das Harzplanetarium in der Walther-Rathenau-Straße soll im Zuge der geplanten Bebauung des Küchengartens abgerissen werden. Silvia Lisowski kann sich dieses Gerücht nicht erklären. „Da ist nichts dran“, sagt die Kulturamtschefin auf Nachfrage. „Das Planetarium wird weder abgerissen noch geschlossen.“ Im Gegenteil, vor Kurzem sei die Kuppel gestrichen und ein Haarriss repariert worden. „Wir wollen das Gebäude auf jeden Fall erhalten.“

Das Planetarium wurde 1972 erbaut und gehört der Stadt. Dirk Kelch, Lehrer der Ganztags-Sekundarschule „Burgbreite“, bietet dort regelmäßig Veranstaltungen für Interessierte an. Darüber hinaus können Schulklassen und Kindergartengruppen das Gebäude besuchen. „Herr Kelch wird dafür für einige Stunden von seiner Arbeit freigestellt, er opfert aber auch sehr viel Freizeit“, sagt Silvia Lisowski.

Für Sonnabend, 27. Februar, sei im Harzplanetarium eine besondere Veranstaltung geplant, kündigt die Amtsleiterin an. Die Musiker von „Nachtfarben“ werden mit ihren jazzig-groovigen Stücken „farbige Konturen in den nächtlichen Himmel zeichnen, die an die Zartheit eines Nordlichts in einer klaren Polarnacht erinnern lassen“, heißt es in der Ankündigung. Die nächsten Termine für öffentliche Vorführungen im Planetarium stehen ebenfalls fest: mittwochs, 13., 20. Januar, um 17 Uhr sowie 27. Januar um 18 Uhr „Von der Erde ins All“. Kontakt: Telefon (0175) 4 47 65 40, E-Mail: kontakt@harzplanetarium.bildung-lsa.de.