Frankfurt/Main (dpa) - Ob eine gesteigerte Immunabwehr, bessere Atmung oder mehr Ruhe: Dem Wald werden momentan immer mehr Vorteile für die menschliche Gesundheit zugeschrieben.

Das sogenannte Waldbaden, langsames Spazierengehen mit Achtsamkeitsübungen, findet immer mehr Anhänger. Es kommt ursprünglich aus Japan und ist dort unter dem Namen "Shinrin Yoku" ein eigener Forschungszweig.

Es gebe momentan einen Hype um das Thema Waldtherapie, sagte die medizinische Klimatologin Angela Schuh der Deutschen Presse-Agentur vor einigen Monaten. Sie forscht mit einer Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Public Health der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) zum Thema Waldtherapie.

Die Universität bietet neuerdings in einem Ärztezentrum Weiterbildungen zum "Waldgesundheitstrainer" an. Eine Ausbildung zum Waldtherapeuten für Menschen mit medizinischer Berufsausbildung soll folgen.

Waldbaden bei Annette Bernjus