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Buchmesse Leipziger Buchmesse will Begegnungen schaffen

Vom 18-Stunden-Lesemarathon bis zu Debüt-Bühnen: Die Buchmesse in Leipzig will mit neuen Formaten und vielfältigen Gästen die Lese-Community zusammenbringen.

Von dpa 19.02.2026, 12:46
Die Leipziger Buchmesse findet vom 19. bis 22. März statt.
Die Leipziger Buchmesse findet vom 19. bis 22. März statt. David Hammersen/dpa

Leipzig - Die Leipziger Buchmesse setzt mit ihrem Programm in diesem Jahr auf Gemeinsamkeiten und Zusammenhalt. Vom Messe-Motto „Wo Geschichten uns verbinden“ gehe die Botschaft aus, dass Leserinnen und Leser Teil einer Gemeinschaft seien, sagte Direktorin Astrid Böhmisch. „Wir waren und sind eine riesige Community-Veranstaltung.“

Bei der Messe und dem dazugehörigen Festival „Leipzig liest“ stehen vom 19. bis 22. März rund 2.000 Veranstaltungen auf dem Programm. Dazu gehören zahlreiche Lesungen, aber auch Diskussionsrunden und Preisverleihungen. 

18 Stunden nonstop Romanlesung

Die Bandbreite der erwarteten Autorinnen und Autoren ist groß. Sie reicht von der Feminismus-Ikone Alice Schwarzer bis hin zu Social-Media-Star Daniela Katzenberger. Erwartet werden unter vielen anderen auch Sebastian Fitzek, Robert Menasse, Lukas Rietzschel, Sophie Passmann, die Musikerin und Autorin Judith Holofernes, Bernhard Schlink, Marc-Uwe Kling und Lutz van der Horst.

Neu ist ein 18-stündiger Lesemarathon: Autoren, Politiker und Bürgerinnen und Bürger werden nonstop den 627-Seiten-Roman „Unterleuten“ von Juli Zeh lesen. 

Kein Gastland, sondern die Donau im Fokus

Anders als in den vergangenen Jahren gibt es diesmal kein Gastland auf der Leipziger Buchmesse. Stattdessen wurde der Donauraum als sogenanntes Fokusthema ausgewählt. Unter dem Motto „Unter Strom und zwischen Welten“ sind 24 Buchpräsentationen, Gespräch und Podiumsdiskussionen geplant. 

Hörbuchbereich wächst

Viel Bewegung herrscht im Hörbuchmarkt - und das wird sich auch auf der Buchmesse widerspiegeln. Es werden mehr Aussteller in Leipzig dabei sein und sie belegen eine größere Fläche als im Vorjahr. Streaming und Downloads haben Hörbüchern in den vergangenen Jahren zu steigender Beliebtheit verholfen. Nach Angaben des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels stieg der Umsatz von 2019 bis 2024 um 49,6 Prozent. Die wenigsten Hörbücher (7,4 Prozent Umsatzanteil) werden dabei noch physisch als CD gekauft - der große Rest läuft über Streaming und Downloads.