Open-Air-Kabarett mit Hengstmännern und Gästen Eine "Machteborjer Odüssee"
Von F.-René Braune
Magdeburg. Die drei Hengstmänner Frank, Sebastian und Tobias schrecken vor nichts zurück - sie verlegen Troja nach Halle, weil sich Heinrich Schliemann dereinst in Griechenland verbuddelt hat, und begründen das unter anderem damit, dass der Ortsteil Halle-Trotha ein schlüssiger Beweis dafür sei, dass Halle in Wirklichkeit Troja ist. Von dieser irrwitzigen Annahme ausgehend, starten sie am 21. Juni "Die Machteborjer Odüssee" auf dem Freigelände des Magdeburger Technikmuseums. Bis zum 30. Juli werden sie dienstags bis sonnabends immer ab 21 Uhr ihre Reise um die Welt antreten und dabei die merkwürdigsten Gestalten treffen. Frank Hengstmann zufolge sei das Programm sehr frei an den Kollegen Homer angelehnt, sämtliche Texte und Kompositionen habe das Trio selbst geschöpft.
Auch für ihr diesjähriges Open-Air-Kabarett haben sich Vater und Söhne Verstärkung geholt: Mit von der Partie sind erneut die Sängerin und Schauspielerin Franziska Bopp und Christian Karius am Schlagzeug. Komplettiert wird die Reisegesellschaft durch Stefan Schramm vom Duo "Zärtlichkeiten mit Freunden". "Diese sechs Personen", so Sebastian Hengstmann beim gestrigen Pressegespräch, "schlüpfen in 10 bis 15 Rollen, darunter unser Vater als Odysseus."
Einlass ist bei jeder Vorstellung bereits um 19 Uhr - Zeit genug für einen entspannten Technikmuseums-Besuch.