Umstrittenes Denkmal erinnert an Göttinger Sieben
Göttingen (dpa) - Ein umstrittenes Denkmal erinnert in Göttingen seit Donnerstag an die Göttinger Sieben. Die sieben Professoren wurden im 19. Jahrhundert in der Universitätsstadt entlassen, nachdem sie dagegen protestiert hatten, dass König Ernst August 1837 eigenmächtig die Landesverfassung außer Kraft setzte.
Ausmaße, Standort und künftige Kosten für das Denkmal sorgten in Göttingen monatelang für Diskussionen. Vielfach kritisiert wurde auch, dass auf der Skulptur nicht nur die Namen der sieben Göttinger Professoren verzeichnet sind, sondern als achter Name auch derjenige der Künstlerin, Christina Möbus.
Das Denkmal besteht nur aus einem Sockel. Das Werk ist vier Meter hoch, ebenso lang, zweieinhalb Meter breit und mit Granitplatten im Gesamtgewicht von 40 Tonnen umhüllt.