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Wallensteins Pferd in Kriegs-Ausstellung in Halle

30.10.2015, 16:16

Halle (dpa) - Das ausgestopfte Lieblingspferd von Wallenstein wird ein Mittelpunkt der Sonderausstellung Krieg - eine archäologische Spurensuche. Die Schau im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle öffnet am 6. November und endet am 22. Mai 2016.

Herzog Albrecht von Wallenstein (1583-1634) ritt als Feldherr des kaiserlichen Heeres auf dem Tier in der blutigsten Schlacht des Dreißigjährigen Krieges - bei Lützen im heutigen Sachsen-Anhalt am 6. November 1632.

Das war sein Lieblingspferd, sagte Kuratorin Anja Grothe am Freitag. Das Tier erkannten die Zeitgenossen an der typischen Fellmaserung. Das ist absolut authentisch. Das Pferd wurde in der Schlacht von einer Kugel tödlich verletzt. Wallenstein ließ es nach Eger, dem heutigen Cheb (Tschechin), bringen und ausstopfen. Dort wird es mit anderen Gegenständen des Feldherren aufbewahrt.

Für die Ausstellung kommen aus Cheb auch Wallensteins Sattel, seine Stiefel, ein Kragen und sein Degen, sagte Grothe. Insgesamt werden rund 900 Exponate von der Steinzeit bis zum Dreißigjährigen Krieg gezeigt. Der Schwedenkönig Gustav II. Adolf (1594-1632) fiel in der Schlacht bei Lützen. Seine Reitjacke aus Elchleder und der Degen sind ebenfalls ausgestellt.

Landesmuseum für Vorgeschichte

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