Bodenhaftung und Beleuchtung

So radeln Sie sicher durch den Herbst

Nasse und rutschige Radwege, frühe Dämmerung - der Herbst ist für Radfahrer herausfordernd. So machen Sie Ihr Fahrrad fit für die kalte Jahreshälfte.

Von dpa Aktualisiert: 31.10.2022, 13:59
Wer im Herbst mit dem Rad unterwegs ist, sollte möglichst rutschfeste Reifen haben.
Wer im Herbst mit dem Rad unterwegs ist, sollte möglichst rutschfeste Reifen haben. Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa-tmn

München - Fahrradreifen mit abgefahrenem Profil sollten spätestens jetzt erneuert werden. Darauf weist der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Bayern hin. Das ist nur eine Maßnahme, um das Fahrrad fit für Herbst und Winter zu machen. Ebenfalls gut zu wissen für alle, die auf nassen und glatten Wegen unterwegs sind:

- Für mehr Grip gibt es auch fürs Rad spezielle Winterreifen. Die sind anders als beim Auto freiwillig, können laut ADFC aber sinnvoll sein. Denn durch ihre weichere Gummimischung und ein offeneres Profil rutschen sie nicht so leicht.

- Auch Spikes sind laut ADFC zugelassen, sogar für E-Bikes bis 25 km/h. Allerdings: Ohne Glatteis fällt das Radeln damit schwerer und ist ziemlich laut.

- Wer seinen Reifendruck bis zum Minimum senkt, sorgt generell für mehr Bodenhaftung. Den jeweiligen Minimal- und Maximaldruck findet man seitlich am Reifen in der Einheit bar oder psi. Am besten benutzt man eine Pumpe mit Anzeige.

- Das Licht am Rad sollte spätestens bei Dämmerung eingeschaltet werden, besser auch tagsüber. Gut ist eine möglichst wartungsfreie Lichttechnik: Nabendynamo, LED-Rücklicht mit Standlicht und LED-Frontscheinwerfer, am besten auch mit Standlicht.

- Ob Herbstlaub oder Wintermatsch - die Lichter, aber auch die Felgen sollten gelegentlich gereinigt werden. Felgenbremsen verschleißen sonst schneller. Bei Scheibenbremsen sollten die Beläge erneuert werden, wenn sie weniger als einen Millimeter dick sind.