Öffentlicher Personenverkehr

Wie schützen sich Bahnreisende besser vor einer Infektion?

Auch wenn sich die Deutsche Bahn um eine begrenzte Auslastung bemüht, kann es in den Zügen schon mal voller werden. Angesichts der Pandemie ist das nicht optimal. Wie sich Fahrgäste am besten schützen.

Von dpa
Die Bahn empfiehlt das Tragen einer FFP2-Maske statt nur einer medizinischen Maske, in einigen Bundesländern ist das sogar Pflicht.
Die Bahn empfiehlt das Tragen einer FFP2-Maske statt nur einer medizinischen Maske, in einigen Bundesländern ist das sogar Pflicht. Sebastian Gollnow/dpa

Frankfurt/München - Zwar ist die Ansteckungsgefahr im öffentlichen Personenverkehr nicht besonders hoch, doch sollten sich Fahrgäste nicht unnötigen Gefahren aussetzen. Das gilt auch für Bahnreisende. Diese Wege gibt es, sich vor einer Corona-Infektion besser zu schützen:

Wer kann, reist am Vormittag

Dass Reisende einen Sicherheitsabstand von 1,5 Metern einhalten, ist gerade in volleren Zügen nicht immer möglich. Detlef Neuß, Bundesvorsitzender des Fahrgastverbands Pro Bahn, rät daher, zumindest nicht während der Hauptverkehrszeiten am Morgen oder am Nachmittag zu reisen oder mit entsprechend gültigem Ticket in die erste Klasse auszuweichen.

Die Bahn empfiehlt das Tragen einer FFP2-Maske statt nur einer medizinischen Maske, in einigen Bundesländern ist das sogar Pflicht. Auch wenn das bei einer stundenlangen Fahrt bei warmen Sommertemperaturen schwer fällt, Neuß rät, dass man die Masken auch während der gesamten Fahrt korrekt tragen sollte.

Türe sollte sich automatisch öffnen

Außerdem sollten Fahrgäste ihre Hände möglichst regelmäßig desinfizieren. Haltestangen und Türöffner sollten nicht berührt werden, auch wenn diese unterwegs gereinigt würden. Derzeit sei Letzteres auch nicht nötig - in aller Regel öffneten die Türen am Bahnhof aktuell von selbst, so der Bahnexperte.

„Die Ansteckungsgefahr ist im öffentlichen Personenverkehr, durch Studien belegt, zwar gering. Unnötige Gefahren, auch wenn sie gering sind, sollte man aber immer vermeiden“, sagt Neuß.