Doha (dpa) - Die deutsche 4 x 100-Meter-Frauenstaffel hat bei der Leichtathletik-WM in Doha die erhoffte Medaille verpasst.

Das Quartett mit Lisa-Marie Kwayie (Berlin), Yasmin Kwadwo (Leverkusen), Jessica-Bianca Wessolly (Mannheim) und Gina Lückenkemper (Berlin) belegte in 42,48 Sekunden den fünften Platz. Die deutsche Meisterin Tatjana Pinto war wegen einer Knieverletzung schon im Vorlauf nicht dabei. WM-Gold gewann die Staffel Jamaikas in der Jahresweltbestzeit von 41,44 Sekunden vor Großbritannien (41,85) und Titelverteidiger USA (42,10).

"Dafür, dass wir in letzter Minute umdisponieren mussten, ist ein fünfter Platz echt in Ordnung. Schade, aber es hat heute echt nicht sollen sein. Aber es war immer noch eine gute Teamleistung", sagte Deutschlands Top-Sprinterin Lückenkemper und blickte schon in die Zukunft: "Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir im kommenden Jahr bei den Olympischen Spielen in Tokio einen Einzelsprinter im Finale sehen."

Zur Goldmedaille in der Männerstaffel stürmte wenig später das amerikanische Quartett mit 100-Meter-Champion Christian Coleman in der US-Rekordzeit von 37,10 Sekunden. Titelverteidiger Großbritannien holte Silber und verbesserte den eigenen Europarekord auf 37,36 Sekunden. Die japanische Staffel wurde mit dem Asienrekord von 37,43 Dritte. Das DLV-Quartett war im Vorlauf ausgeschieden.

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