Osaka (dpa) - Die Frankfurterin Katharina Steinruck hat beim Osaka-Marathon erneut die Olympia-Norm unterboten. In 2:28:48 Stunden kam die 30-Jährige auf den 14. Platz beim Sieg von Mizuki Matsuda. Die Japanerin benötigte nur 2:21:47 Stunden für die klassische 42,195-Kilometer-Distanz.

Steinrucks Mutter und Trainerin Katrin Dörre-Heinig ist nach wie vor Rekord-Siegerin des Osaka-Marathons: Die heute 58-Jährige gewann das Rennen 1984, 1991, 1996 und 1997.

Ihre Tochter war wie schon im Oktober in Frankfurt, als sie mit 2:27:26 Stunden eine persönliche Bestzeit aufstellte, schneller als die geforderte Zeit für die Sommerspiele (2:29:30). Das olympische Rennen findet wegen der Hitze nicht in Tokio, sondern in Sapporo statt. Bisher haben in Steinruck und Melat Kejeta (Kassel/2:23:57) nur zwei deutsche Läuferinnen die Olympia-Norm unterboten. Maximal drei können in Japan an den Start gehen.

Porträt Steinruck

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