Möckern l Die reizvolle Kombination von Orchester und Chor hatte auch in diesem Jahr nichts von ihrer Anziehungskraft verloren. Wie bereits in den Jahren 2009 (unter der Chorleitung von Christiane Vibrans) und 2011 (Klaus Töpfer) gesellten sich zu den uniformierten Musikern die Mitglieder des Gemischten Chores von Möckern. Doch dieses mal holten sich die Möckeraner noch gesangliche Verstärkung dazu: den ebenfalls von Jürgen Töpfer geleiteten Burger Volkschor.

Fast alle Stühle besetzt

Von den 350 aufgestellten Stühlen in der Möckeraner Stadthalle waren die allermeisten besetzt, freute sich Möckerns Ortsbürgermeister Detlef Friedrich, der die Veranstaltung eröffnete. Mit dem Burger Volkschor waren auch Fans aus Burg zum Konzert nach Möckern gekommen.

Voll war es freilich auch auf der Bühne: 65 Sängerinnen und Sänger der Chorgemeinschaft und 34 Orchestermitglieder sorgten für einen beeindruckenden Anblick. Bei der hervorragenden Akustik der Möckeraner Versammlungsstätte fiel auch das klangliche Ergebnis entsprechend aus.

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Das Orchester unter der Leitung von Polizeihauptkommissar Uwe Streit ist besetzt mit Bläsern, Schlagwerk, Gitarre, Klavier und Bass. Damit ließ sich die gesamte Bandbreite von Weihnachtsliedern bestens darbieten. Als Sängerin überzeugte erneut Doreen Günther.

Durch das Programm führte Saxophonist und Moderator Ronald Degen gewohnt charmant mit Geschichten über die Herkunft mancher Weihnachtslieder, Anekdoten und nicht ganz ernst gemeinten Tipps für Geschenke in letzter Minute.

Dargeboten wurde von den Ausführenden eine ansprechende Mixtur aus modernen und klassischen Liedinterpretationen. Bei den Vokalstücken wurden die Chöre meist von den Bläsern des Orchesters begleitet. Bei „Oh du Fröhliche“ wurde auch noch das Publikum zum Mitsingen aufgefordert.

Mehrere Zugaben musste das Orchester geben, bevor das Publikum die Musiker und Sänger von der Bühne entließ. Schade, dass das letzte Stück ausgerechnet der berühmte Canon „Dona nobis pacem“ dann aber nicht von Chor und Musikern gemeinsam dargeboten wurde, sondern als reines Instrumentalstück vom Orchester gespielt wurde.

Ortschef Detlef Friedrich stellte zum Abschluss des Konzertes fest: „Um ein Weihnachtskonzert der Spitzenklasse muss man nicht nach Hamburg oder Berlin fahren, sondern nach Möckern. Er bedankte sich mit Blumen bei der Sängerin Doreen Günther, den Chorvorsitzenden Martin Schultze und Heiner Jäckel sowie den Ensemble-Leitern Klaus Töpfer und Uwe Streit. Für die Organisation und Vorbereitung des Konzertabends dankte Friedrich Frau Dr. Karin Wagner und den Helfern der „Suchtkurve“.

Bei den Konzerten des Landespolizeiorchesters handelt es sich um Benefiz-Konzerte, bei denen kein Eintritt genommen wird. Die Spenden des Abends kommen zu gleichen Teilen den beiden Chören zu, erklärte Detlef Friedrich.