Burg l Stadtwahlleiter Bernhard Ruth ist sich sicher, dass der Wahlsonntag reibungslos über die Bühne wird. „Auch deshalb, weil wir mit den Vorbereitungen rechtzeitig begonnen haben und wieder erfahrene Mitarbeiter zur Verfügung stehen, die das Prozedere schon kennen.“ So sind alle 16 Wahlvorstände in Burg und den Ortschaften besetzt – und zwar pro Vorstand mit sechs Leuten. Etwa 110 Personen, zumeist Beschäftigte der Verwaltung und Freiwillige, werden am 13. März vom frühen Morgen bis zum späten Abend oder in die Nacht im Einsatz sein.

Insgesamt sind nach derzeitigem Stand 19 644 Wahlberechtigte (ab 18 Jahre) aufgerufen, ihre Stimme für das kommende Landesparlament abzugeben. Das entsprechende Wählerverzeichnis kann übrigens in der Stadtverwaltung vom 7. bis 26. Februar eingesehen werden. Darin sind alle Wahlberechtigten, die am 7. Februar ihre Hauptwohnung in der Stadt Burg haben, eingetragen.

Wie nah die Wahl rückt, werden viele ab 8. Februar merken. Dann nämlich werden die Wahlbenachrichtigungen in Form von Briefen verschickt und in den folgenden Tagen ins Haus flattern. Wer diesen entscheidenden Wahlschein hat, kann im gesamten Wahlkreis 06 (Burg) in einem beliebigen Wahllokal oder durch Briefwahl seine Stimme abgeben.

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Hat jemand – aus verschiedensten Gründen – keinen Wahlschein erhalten, ist aber im Wählerverzeichnis eingetragen, besteht die Möglichkeit, diesen noch bis 11. März im Bürgerservice der Stadtverwaltung zu beantragen. In begründeten Fällen oder Krankheit kann dies auch noch bis zum Wahltag, 15 Uhr, erfolgen. Außerdem gilt: „Wer den Antrag für einen anderen stellt, muss durch eine schriftliche Vollmacht nachweisen, dass er dazu auch berechtigt ist“, so Ruth.

Eine Alternative zur Wahl am 13. März ist auch diesmal die Briefwahl, die beantragt werden muss. Dieser Wahlbrief muss spätestens am Wahltag bis 18 Uhr beim Wahlvorstand eingehen. Zudem ist die Wahl wieder direkt in der Verwaltung möglich – und zwar ab Montag, 15. Februar, Zimmer 14 im Erdgeschoss.