Burg l Glimpflich mit einem Schrecken kamen 29 Fahrgäste eines Linienbusses davon, als am Ostersonnabend kurz nach 20 Uhr in ihrem Fahrzeug auf der A 2 bei Burg ein Brand ausbrach. Der 57-jährige Busfahrer hatte während der Fahrt von Berlin nach Hannover plötzlich Qualm im hinteren Teil des Busses gemerkt. Bevor mehr passieren konnte, fuhr er auf den Standstreifen. Die Fahrgäste konnten wohlbehalten den Bus verlassen. Die alarmierte Burger Feuerwehr löschte den Brand mit Schaum. Das sei effektiver als Wasser, erläuterte Wehrleiter Wolfram Stukenberg, der den Einsatz leitete.

Nach bisherigem Ermittlungsstand geht die Polizei von einem technischen Defekt als Ursache für den Brand aus. Der Schaden am Bus wird auf rund 200000 Euro geschätzt. Die Passagiere konnten ihre Fahrt später mit einem Ersatzbus fortsetzen. Während der Löscharbeiten war die Autobahn für über zweieinhalb Stunden voll gesperrt. Am Ostermontag um 0.45 Uhr gab die Polizei die gesamte Fahrbahn für den Verkehr wieder frei.

Bereits am 25. März war ein Pkw Citroen auf der B 246a bei Burg wegen eines technischen Schadens in Flammen aufgegangen. Der Fahrer war am Nachmittag auf der A 2 in Richtung Hannover unterwegs gewesen, als er ungewöhnliche Motorgeräusche hörte. An der Abfahrt Burg-Ost verließ er daraufhin die Autobahn. Aus dem Motorrraum stieg starker Rauch. Wenig später stand das Auto in Flammen. Der Mann blieb unverletzt. Während der Lösch- und Aufräumarbeiten musste die B 246 voll gesperrt werden.

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