Burg l Pünktlich um 10 Uhr tauchte der Burger Trommler am Sonntag aus den unterirdischen Gängen auf und ließ es sich nicht nehmen, die Gäste zu begrüßen, die bereits zahlreich auf die Öffnung des alten Bierkellers unter dem Weinberg warteten.

„Weit über 1000 Gäste aus Nah und Fern nutzten Sonntag die Gelegenheit zum Besuch des Kellers, wofür unter anderem Schautafeln aus der ständigen Ausstellung im Burger Kuhturm zum Burger Brau- und Gaststättenwesen und alte Bierkästen herbeigeholt worden waren“, so Karin Zimmer vom Burger Heimatverein. Kerstin Langer schenkte Bier aus und Familie Glatzer – Eigentümer des Kellers – schmierte im Akkord Schmalzstullen für die Besucher des Bierkellers.

1140 Besucher wurden in der alten Gerberei gezählt. Karin Zimmer: „Um 12 Uhr war bereits der Kesselgulasch nach Gerberart ausverkauft, gegen 13 Uhr die Thüringer Bratwurst und auch der von Vereinsmitgliedern hausgebackene Kuchen war zeitig aufgegessen.“

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Stadtführer in Aktion

Die Stadtführer erläuterten den Besuchern die Gerbereimaschinen, die Schuh- und die Seifenausstellung und die Ausstellung zur Ganisonsgeschichte.

Der Bismarckturm verzeichnete am Sonntag etwa 350 Besucher in drei Stunden.

Karin Zimmer: „Die Mühen der Mitglieder des Heimatvereins in der Vorbereitung und Durchführung des Tags des offenen Denkmals in Form von Putzaktionen, Organisationsarbeiten, Kochen und Backen, Absicherung und Durchführung der Veranstaltungen und insbesondere die Schaffung eines Zugangs zum ehemaligen Bierkeller, der sich mitten im Laga-Baugelände am Weinberg befindet und nur ausnahmsweise und mit Übernahme der Haftung durch den Heimatverein geöffnet werden konnte, haben sich dank des überwältigenden Besucheransturms und –interesses gelohnt.“

Tolle Resonanz

Auch die Mitglieder des Wasserturm-Vereins sind mit der Resonanz vollauf zufrieden. Geschätzt etwa 1500 Besucher kamen auf das Wasserturm-Gelände.

2016 hatte sich der Heimatverein aus dem Wasserturm zurückgezogen, der neu gegründete Wasserturm-Verein war in die Bresche gesprungen.