Volksstimme: Ihr tretet im Rahmen des Wettbewerbs „Local Heroes“ auf. Bis zur Siegerehrung verkürzt ihr mit einem Konzert die Zeit. Auf welche der drei Magdeburger Bands setzt ihr?

Dennis Zwickert: Wir kennen die Bands allesamt und jeder von ihnen würde es verdienen, weiterzukommen. Wir freuen uns auf viele ambitionierte Musiker in Burg.

Ihr stammt alle aus der Umgebung Magdeburgs und beschreibt euch selbst als Vorstadtkiner. Was verbindet ihr mit Burg?

Charly Schröder: Ich habe mal eine Mopedtour gemacht und bin durch Burg gefahren...

Dennis Zwickert: Wir werden Burg erkunden und sind sehr gespannt, was die Stadt uns zu bieten hat.

Mit eurem brandneuen Debütalbum „Dream Out Loud“ habt ihr euch einen Traum erfüllt. Wie war das Feedback?

Dennis Zwickert: Ob Eltern, Freunde, Musiker oder Fans – die Reaktion zum Album war überwältigend.

Seit 15 Jahren macht ihr Musik und habt euch dem Genre Indie-Pop verschrieben. Wie würdet ihr euren Sound von 2003 in drei Worten beschreiben?

Krachend, laut und anstrengend. (lachen)

Und wie klingen „In My Days“ heute?

Harmonischer, tanzbarer und erwachsener.

Was macht ihr, wenn ihr nicht gerade auf der Bühne steht?

Dennis Zwickert: Ich studiere an der Hochschule Magdeburg-Stendal.

Charly Schröder: Ich habe heute leider meinen Flug in den Weltraum verpasst. (lacht) (Anm. d. Red. Am Tag des Interviews startete der Deutsche Alexander Gerst zur internationalen Raumstation)

Tino Finke: Ich bin Taxifahrer und habe zur Laga Nachtdienst. (lacht)

Welcher eurer Songtitel passt besser zu eurer musikalischen Zukunft: „Reaching for the distant stars“ (dt.: Nach den Sternen greifen) oder „Invisible“ (dt: Unsichtbar)?

Dennis Zwickert: Auf jeden Fall „Reaching for the distant stars“. (lacht)

Charly Schröder: Wir waren jetzt lange genug im Windschatten, jetzt greifen wir an und geben Vollgas.