Bürgermeisterwahl

Jetzt entscheidet die Stichwahl, wer Burger Stadtchef wird

Wer die nächsten sieben jahr an der Spitze der Stadt Burg stehen wird, entscheidet sich am 20. Juni zwischen Philipp Sievert und Bernhard Ruth. In 17 Wahllokalen kann gewählt werden.

Von Mario Kraus
Arno und Ingeborg Pohl aus Burg gaben ihre Stimme zur Bürgermeister-Hauptwahl am 6. Juni im Burger Pionierhaus ab.
Arno und Ingeborg Pohl aus Burg gaben ihre Stimme zur Bürgermeister-Hauptwahl am 6. Juni im Burger Pionierhaus ab. Foto: Mario Kraus

Burg - Nach der Bürgermeister-Hauptwahl am 6. Juni steht am kommenden Sonntag, 20. Juni, in Burg noch einmal ein Urnengang bevor: die Stichwahl um den künftigen Bürgermeister der Kreisstadt für die nächsten sieben Jahre. Zur Wahl stehen Philipp Sievert und Bernhard Ruth (beide parteilos). Sievert konnte sich vor zwei Wochen mit knapp 38 Prozent der Stimmen durchsetzen, gefolgt von Ruth, der einen Stimmenanteil von ungefähr 27 Prozent auf sich vereinen konnte und damit Zweitplatzierter wurde. Da keiner der insgesamt fünf Bewerber die Zielmarke von 50 Prozent reißen konnte, ist eine Stichwahl zwingend erforderlich.

Wahllokale von 8 bis 18 Uhr geöffnet

Organisatorisch ändert sich aber am Wahlablauf nichts, betont Stadtwahlleiter Sven Reinald. „Jeder Wähler kann von 8 bis 18 Uhr das Wahllokal aufsuchen, das ihm auch am 6. Juni zugewiesen wurde.“ Genau genommen sind alle 17 Wahllokale in der Kernstadt und in den sechs Ortschaften wieder geöffnet. Das Verfahren ist denkbar einfach: Anders als zur Superwahl mit Landtags-, Landrats- und Bürgermeisterwahl Anfang des Monate gibt es dieses Mal nur einen Stimmzettel mit zwei Namen – Sievert und Ruth. „Zwischen den beiden muss sich der Wahlberechtigte entscheiden und ein Kreuz machen“, so Reinald. Und das dürfte auch relativ schnell vonstatten gehen, so dass es kaum zu längeren Wartezeiten in und vor den Wahllokalen kommen dürfte. Für den Wahlgang genügen der Personalausweis oder Reisepass.

Auf jeden Fall gelten auch am Sonntag die Abstands- und Hygienevorschriften mit Maskenpflicht in den Wahllokalen. „Der Gesundheitsschutz der Wähler und Wahlhelfer steht an erster Stelle“, begründet der Stadtwahlleiter. Auch der eigene Kugelschreiber sollte benutzt werden.

Wahlergebnis gegen 20 Uhr erwartet

Apropos Wahl-Mitarbeiter: Rund 140 Beschäftigte der Stadtverwaltung und freiwillige Helfer sind wieder im Einsatz, um einen reibungslosen Ablauf des Tages zu garantieren. Mit dem Vorteil, dass der Wahlabend wesentlich früher enden wird. Spätestens zwischen 19.30 und 20 Uhr dürfte feststehen, wer auf dem Stuhl von Jörg Rehbaum (SPD) in der Alten Kaserne 2 Platz nehmen und die Verwaltung führen wird. „Möglicherweise auch etwas früher“, so Reinald. Das hänge schließlich von der Wahlbeteiligung ab.