Pöthen l Die Stufen zwischen den Räumen des Gemeindezentrums am Pöthener Park sind verschwunden. Parallel dazu wurden die Türen verbreitert. Rollstuhl- und Rollatoren-Nutzer stehen nach der Wiedereröffnung keine Hürden mehr im Weg. Ein behindertengerechtes WC wurde ebenfalls eingebaut. Hierfür bot der frühere Archivraum den notwendigen Platz.

Seit Februar läuft der erste Bauabschnitt im Gemeindezentrum am Pöthener Park. Die Stadt Gommern konnte das Vorhaben nur anschieben, weil über das Leader-Programm Fördermittel zur Verfügung stehen. Der erste Bauabschnitt summiert sich immerhin auf rund 185 000 Euro bei einer Förderquote von 75 Prozent. Der zweite Bauabschnitt wird mit rund 200 000 Euro sogar noch teurer. Beantragt und bewilligt wurden die Fördermittel schon 2019. Da das Gemeindezentrum bis zum Jahreswechsel aber noch für Feiern vermietet war, legte die Stadt den Baubeginn in den Jahresanfang. Dazu gehörte auch der Abriss von Garagen hinter dem Gemeindezentrum, die nicht mehr benötigt wurden. Die Flächen wurden entsiegelt und begrünt.

Asbestdach beseitigt

Die zwei Garagen, die die Ortschaft noch als Unterstellmöglichkeit braucht, werden ertüchtigt.

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„Das alte Asbestdach des Gemeindezentrums wurde komplett weggenommen“, informierte Gommerns Bürgermeister Jens Hünerbein (parteilos) bei einem Baustellen-Besuch. Das Dach erhielt eine Wärmedämmung und eine neue Haut.

Saaldecke erneuert

Im Inneren wurde die Saaldecke erneuert und dafür gesorgt, dass die Schiebetür wieder ordentlich funktioniert. Die Räume werden malermäßig gestaltet. Mit der Arbeit der Firmen und der betreuenden Architektin könne die Stadt sehr zufrieden sein, sagte Jens Hünerbein.

Wenn die Einschränkungen der Coronavirus-Pandemie überstanden sind, soll das Gemeindezentrum wieder genutzt werden. Allerdings steht auch noch der zweite Bauabschnitt bevor. Wenn alles läuft wie geplant, wird dieser noch in diesem Jahr begonnen.

Die Terrasse vor dem Flachbau wird komplett weggenommen und neu aufgebaut. Wichtigstes Element ist die Rampe, mit der Rollstuhl- und Rollatoren-Fahrer, aber auch Kinderwagen künftig ohne Umstände das Gemeindezentrum erreichen können. Der Eingang des Karither Sportvereins wird dabei mit berücksichtigt.

Am Gebäude wird die Regenwasserführung verändert, die Fassade glatt geputzt und neu gestrichen. „Wenn alle Arbeiten abgeschlossen sind, ist das Gemeindezentrum für die Zukunft aufgestellt“, setzte der Bürgermeister hinzu.