Kalbe l Während der umfangreichen Umbaumaßnahmen in der Grundschule Brunau sollen die Schüler im früheren Schulgebäude in Kalbe an der Westpromenade unterrichtet werden. Dies hatte der Kalbenser Stadtrat bereits in seiner September-Sitzung beschlossen (Volksstimme berichtete). „Diese Praxis kam auch zur Anwendung, als die Grundschule Kalbe vor acht Jahren saniert wurde“, erklärte Bürgermeister Karsten Ruth am Montag auf Volksstimme-Nachfrage.

Starttermin ist unklar

Bis dahin müssen jedoch noch einige Voraussetzungen geschaffen werden. „Die notwendigen Brandschutz- und Sanierungsmaßnahmen an dem Gebäude und in den Klassenzimmern werden aktuell vorbereitet“, beschrieb Ruth die aktuelle Situation. Hinzu kommt, dass auch das ehemalige Lehrerzimmer und die Sanitärräume eine Anpassung erhalten werden. Ab wann die Arbeiten im Gebäude beginnen, sei derzeit noch nicht bekannt. Sicher sei jedoch, dass der Unterrichtsbeginn im früheren Schulgebäude für die Brunauer Grundschüler für den 15. Februar 2021 vorgesehen ist, wie Karsten Ruth vorausblickte.

Im Oktober gab es bereits einen Termin, bei dem Vertreter des Landesschulamtes, der Personenverkehrsgesellschaft des Altmarkkreises Salzwedel mbH (PVGS) und des Lehrerkollegiums dabei waren (Volksstimme berichtete). Dabei ging es darum, ob eine Beschulung im Kalbenser Ex-Schulgebäude erfolgen könnte. Vom Landesschulamt gab es keine Einwände, wenn die baulichen Auflagen, beispielsweise die Einhaltung der Brandschutzbestimmungen, die mit den baldigen Arbeiten angepasst werden sollen, berücksichtigt würden.

Bilder

Auch seitens der PVGS gab es grünes Licht. Diese ist für den Schülerverkehr zuständig. Wie Ruth einschätzte, werden die Brunauer Grundschüler für den Unterricht in Kalbe nicht früher aufstehen müssen. Der Busverkehr solle so eingerichtet werden, dass der Bus zum derzeitigen Schulbeginn in Brunau abfährt. Der Unterricht werde also etwa 20 Minuten später beginnen.