Dannefeld l Gute Nachrichten gab es von Manfred Krüger, dem Leiter der Stendaler Niederlassung der Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt, in Bezug auf die Großbaustelle in Dannefeld: „Der erste Teilabschnitt der grundhaften Sanierung ist weitestgehend abgeschlossen.“ Die Mitarbeiter der beauftragten Firma hätten bereits auf der Hälfte der insgesamt 850 Meter langen Strecke die Nebenanlagen eingebaut, informierte er.

Gosse, Bord und Regenkanal

Dazu gehören unter anderem die Gosse, die Borde und die Hälfte des Regenwasserkanals. Hinzu kommt jetzt noch die Asphaltierung des ersten Teilabschnittes vom Ortseingang aus Miesterhorst kommend bis zum ehemaligen Konsum. „Ab August beginnen dann die Arbeiter mit der grundhaften Sanierung des zweiten Bauabschnittes“, so Manfred Krüger. Dieser Abschnitt erstreckt sich vom ehemaligen Konsum bis zum Ortsausgang in Richtung Trippigleben. Allein der Straßenausbau schlägt mit 1,46 Millionen Euro zu Buche. Für die Ersatzpflanzungen sind 23.000 Euro eingeplant.

An der Sanierungsmaßnahme beteiligt sich auch die die Hansestadt Gardelegen. Sie verantwortet die Nebenanlagen. Dazu gehören der Einbau der neuen Regenentwässerung für 345.000 Euro, die Erneuerung einzelner Gehwegsbereiche und aller Zufahrten entlang der Straße Unter den Linden für etwa 150.000 Euro und die Herstellung des Kreuzungsbereiches der Straße Unter den Linden, der Vordorfstraße und der Bauernstraße sowie der Bushaltestelle für etwa 60.000 Euro.

Umleitung bleibt bestehen

Wie beim ersten Teilstück der Sanierung werde auch beim zweiten die Straße voll gesperrt bleiben. Die Umleitung erfolgt weiterhin von Miesterhorst über die B 188 zur L 26 in Richtung Schwiesau, weiter zur Kreisstraße 1116 Richtung Peckfitz und dann wieder auf die L 20 in Richtung Klötze.

Bereits seit 2015 befasste sich der Dannefelder Ortschaftsrat mit der Thematik. Aufgrund des schlechten Zustandes der Straße hatten sich alle Beteiligten für einen grundhaften Ausbau entschieden, der ursprünglich im Jahr 2018 beginnen sollte. Das Problem damals war allerdings, dass niemand an die Lindenallee gedacht hatte, die sich an der Straße befindet. Das Fällen dieser Bäume an einem 172 Meter langen Abschnitt der Strecke wurde 2018 vom Altmarkkreis Salzwedel untersagt. So mussten die Planungsunterlagen für diesen Abschnitt noch einmal komplett geändert werden. In diesem Jahr konnte der Ausbau nach mehrmonatiger Neuplanung und zahlreichen behördlichen Absprachen beginnen.