Einzelhandel

Corona belastet Genthiner Geschäfte

Mehrere Einzelhandelsfirmen fühlen sich in der Corona-Pandemie ungerecht behandelt. Doch was bedeuten die Nöte für die Standorte in Genthin?

Genthin l Die Chefs mehrerer großer Handelsketten haben sich in der vergangenen Woche in einem Schreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidentendagegen ausgesprochen, dass das Einkaufen in der sich zunehmend verschärfenden Corona-Situation wieder eingeschränkt wird.
Elf Händler wie etwa Tedi, Kik, Takko oder Ernsting's family machten deutlich, dass der Handel große Opfer bringe, die nicht adäquat kompensiert würden. Seit einem Jahr hat Corona das Einkaufen verändert. Einige Geschäfte, deren Angebot nicht zur alltäglichen Versorgung zählten, mussten vorübergehend ganz schließen und  haben seit Anfang März die Möglichkeit, über ein Terminvergabeverfahren namens „Click & Meet“ für die Kunden den Betrieb aufrechtzuerhalten. Dahinter verbirgt sich, dass Kunden im Geschäft anrufen und zu einem bestimmten abgemachten Termin 20 bis 30 Minuten Zeit für den Einkauf haben.