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Fasching in Jerichow Motzener Karnevalisten trumpfen mit neuen Ideen und neuen Gags auf

Wie die Motzener für ein Stimmungshoch beim Publikum im Jerichower Bürgerhaus sorgten.

Von Simone Pötschke Aktualisiert: 15.02.2026, 17:23
Da steppt der Bär. Der Stimmungsfunke schwappte bei der Gala auf die Gäste über. Zahlreiche Besucher aus Jerichow und den Ortsteilen kamen kostümiert. Dem Ideenreichtum waren dabei keine Grenzen gesetzt, wie man an den jungen Damen erkennen kann. Im Bürgerhaus ging es am Sonnabendabend besonders „herzlich“ zu.
Da steppt der Bär. Der Stimmungsfunke schwappte bei der Gala auf die Gäste über. Zahlreiche Besucher aus Jerichow und den Ortsteilen kamen kostümiert. Dem Ideenreichtum waren dabei keine Grenzen gesetzt, wie man an den jungen Damen erkennen kann. Im Bürgerhaus ging es am Sonnabendabend besonders „herzlich“ zu. Foto: Simone Pötschke

Jerichow - Neue Spielstätte, personell geschrumpft – für echte Karnevalisten wie die Motzener in Jerichow sind das keine Hürden. Das hat die Truppe bewiesen.

Ihre zweistündige, dynamische Gala „im Liebesrausch“ konnte einen unstrittigen Glanzpunkt in ihrer über 30-jährigen Vereinsgeschichte setzen. Die Gäste honorierten das mit lang anhaltendem begeisterten Applaus.

Herzlicher Beifall garantiert. Begeisterter Applaus spornte die Motzener gleich zu Beginn der Gala an. Der Motzender Karneval war restlos ausverkauft. In diesem Jahr gab es allerdings nur eine Vorstellung. Logistisch war das Bürgerhaus für den Veranstalter ohne Bühne eine räumliche Herausforderung, die aber prima gemeistert wurde.
Herzlicher Beifall garantiert. Begeisterter Applaus spornte die Motzener gleich zu Beginn der Gala an. Der Motzender Karneval war restlos ausverkauft. In diesem Jahr gab es allerdings nur eine Vorstellung. Logistisch war das Bürgerhaus für den Veranstalter ohne Bühne eine räumliche Herausforderung, die aber prima gemeistert wurde.
Foto: Simone Pötschke

„Heute probieren wir mal was anderes aus, mal sehen, wie es ankommt“, fieberte nicht nur Moderator Tim Lach am Sonnabend wenige Minuten vor 20 Uhr dem Programm entgegen.

Mutiger Sketch „Herzblatt“. Aus dem Publikum wurden drei ledige Männer aufgerufen, um die Gunst einer angepriesenen Dame zu erhalten. Dafür mussten sie sich heiteren Fragen einer Unbekannten stellen, die sich hinter einem Vorhang verbarg. Um Antworten waren die drei Herren zur Freude des Publikums nicht verlegen.
Mutiger Sketch „Herzblatt“. Aus dem Publikum wurden drei ledige Männer aufgerufen, um die Gunst einer angepriesenen Dame zu erhalten. Dafür mussten sie sich heiteren Fragen einer Unbekannten stellen, die sich hinter einem Vorhang verbarg. Um Antworten waren die drei Herren zur Freude des Publikums nicht verlegen.
Foto: Simone Pötschke

Die munter aufspielenden Karnevalisten trafen den Nerv ihres Publikums dank eines in sich stimmigen Konzepts samt Deko, das auch allen räumlichen Einschränkungen trotzte.

Die beiden Showmaster. Geena Stobbe und Tim Lach verstanden es, das Programm als eine Teamleistung zu präsentieren, bei der niemand mit Starallüren im Vordergrund stand. Regie führten Victoria Gronka und Jutta Merkla.
Die beiden Showmaster. Geena Stobbe und Tim Lach verstanden es, das Programm als eine Teamleistung zu präsentieren, bei der niemand mit Starallüren im Vordergrund stand. Regie führten Victoria Gronka und Jutta Merkla.
Foto: Simone Pötschke

Den roten, im wahrsten Sinne des Wortes „liebevollen“ Faden durchs Programm spannen die Moderatoren Tim Lach und Geena Stobbe – heiter, locker, auch versehen mit pointiertem Lokalkolorit. Das gab es bisher nicht.

Herzensdame gefunden. Die Lautstärke des Publikums bei Sketch „Herzblatt“ entschied, dass Beverley (l. /Tobias Nickl) dem Kandidaten mit dem feschen Cowboy-Hut zugesprochen wurde. Der konnte – wie man sieht – sein Glück kaum fassen. Er war mächtig angetan vom Liebreiz seiner Partnerin.
Herzensdame gefunden. Die Lautstärke des Publikums bei Sketch „Herzblatt“ entschied, dass Beverley (l. /Tobias Nickl) dem Kandidaten mit dem feschen Cowboy-Hut zugesprochen wurde. Der konnte – wie man sieht – sein Glück kaum fassen. Er war mächtig angetan vom Liebreiz seiner Partnerin.
Foto: Simone Pötschke

Über Streit in der Stadt, Dauerbaustellen und Straßenumbenennungen konnte auch mal gelacht werden. Viel Arbeit investierten die Karnevalisten in Sketche und Spielszenen, sie scheuten dabei auch keine Experimente.

Eine besondere Zugabe. Peter Merkla (l.) und Sven Lehmann drehten zum Abschluss des Programms Runden durch die Zuschauerreihen und verteilten kleine Präsente, die ganz im Zeichen des Valentinstages standen. Auch dabei durfte der Spaß nicht fehlen.
Eine besondere Zugabe. Peter Merkla (l.) und Sven Lehmann drehten zum Abschluss des Programms Runden durch die Zuschauerreihen und verteilten kleine Präsente, die ganz im Zeichen des Valentinstages standen. Auch dabei durfte der Spaß nicht fehlen.
Foto: Simone Pötschke

Interaktion mit dem Publikum, Spielszenen unmittelbar aus den Zuschauerreihen heraus und originelle Gags wie das Verteilen von Rosen – Motzen hat dazugelernt. Respekt. Als Publikumslieblinge erwiesen sich wieder einmal „Step by Step“.