Aktion

Thomas-Morus-Haus-Kids und Stilke-Haus-Bewohner machen Genthin bunter

Von Susanne Christmann

Genthin. Eigentlich sollte es am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, „nur“ ein gemeinsamer Arbeitseinsatz werden. Aber als Ronny Harzendorf im Volkssolidarität-Seniorenzentrum „Haus Georg Stilke“ zu Absprachen mit Haus-Leiterin Iris Krause die geplanten Aktivitäten für diesen Tag abstimmte, stellte sich heraus, dass Arbeit für mehr als nur einen Tag da ist.

Wie der Morus-Haus-Leiter der Volksstimme berichtete, machten sich die Garten-Kids, Morus-Haus-Mitarbeiter und auch einige Bewohner bereits jetzt daran, die zwei alten, maroden Hochbeete in den Außenanlagen des Stilke-Hauses wieder neu herzurichten. Danach waren dann die alten Heckenbeete dran. Die wurden entwurzelt und entkernt. Nun können sie wieder bepflanzt werden und zwar mit Krauser Glucke und Lavendel. In den alten-neuen Hochbeeten sollen bald Kräuter und Erdbeer-Pflanzen wachsen.

Im Idealfall entstehen Familienbänke

Am 1. Mai, so Harzendorf weiter, nimmt man sich dann in Kooperation mit der Stadtverwaltung Genthin die 12 alten Bänke der parkähnlichen Anlage vor. Die werden abgeschliffen und neu angestrichen. Bunt, versteht sich. Weil auch interessierte Genthiner zum Mitmachen bei dieser Aktion unter dem Motto „Gemeinsam machen wir Genthin etwas bunter“ aufgerufen sind, könnten so im Idealfall Familienbänke entstehen, an denen neben den beteiligten Familienmitgliedern vielleicht auch ein Bewohner des Stilke-Hauses mitgearbeitet hat. Treffpunkt am 1. Mai ist um 11 Uhr am Stilke-Haus in der Einsteinstraße in Arbeitskleidung. Schnelltests und Mund-Nasen-Masken gibt es vor Ort. Die Stadtverwaltung spendiert alle notwendigen Arbeitsmaterialien. Bürgermeister Matthias Günther wolle zudem, so verrät Ronny Harzendorf schon mal, allen Helfern ein Eis ausgeben.