Genthin l Eine schnelle Lösung für eine Wiedereröffnung des Henkelmuseums ist in weite Ferne gerückt. Genthins Bürgermeister Matthias Günther (parteilos) ruderte, nachdem er noch vor wenigen Wochen Zuversicht ausstrahlte, nun zurück.

Vor dem Hintergrund der schwierigen Haushaltssituation der Stadt sei „er angehalten, sich von freiwilligen Aufgaben zu trennen und möglichst keine weiteren Verpflichtungen aufzubauen“, teilte er mit.

Noch Anfang März hatte der Stadtchef bei der QSG angefragt, ob sie bereit wäre, die Nutzung des Henkelmuseums vorzeitig zu beenden, so dass die Stadt Genthin an ihre Stelle treten könnte. In einer zweiten Anfrage an die QSG erbat der Bürgermeister Auskunft darüber, ob die QSG bereit sei, die Exponate des Museums der Stadt Genthin zu überlassen.

Andere Lösungen prüfen

QSG-Geschäftsführer Lars Bonitz signalisierte dem Bürgermeister auf beide Anfragen grünes Licht.

Das Vorhaben Günthers, das Henkelmuseum an die Stadt zu binden, endet trotz der QSG-Zusagen nun in einer Sackgasse. Er prüfe im Moment noch weitere Lösungsansätze für das Henkel-Museum, ließ Bürgermeister Günther wissen. Möglicherweise könne dies in Richtung des Tourismusvereins gehen. „Hier sind zahlreiche Beteiligte einzubeziehen, was etwas dauern wird“, kündigte Günther an.