Stadt Osterwieck (mhe) l Das Coronavirus hat nun auch nachweislich die Stadt Osterwieck erreicht. Der Landkreis vermeldete einen Infizierten. In welchem Ort der Stadt er wohnt, sei Bürgermeisterin Ingeborg Wagenführ (Buko) nicht bekannt, sagte sie auf Nachfrage der Volksstimme.

Für sie sind diese Fälle Grund, einerseits keine Panik zu verbreiten, andererseits weiter an die Vernunft der Einwohner zu appellieren, die Regeln gegen die Ausbreitung des Virus‘ zu befolgen. Übers Wochenende und auch am Montag seien Rathausmitarbeiter wieder unterwegs gewesen, um Kontrollen vorzunehmen. Probleme habe es keine gegeben, sagte die Bürgermeisterin.

Gestern kam der Krisenstab der Stadt zu zwei Sitzungen zusammen. Dabei wurden auch Vorkehrungen getroffen, dass die Stadtverwaltung weiterhin arbeitsfähig bleibt, dass bei Ausfall von Mitarbeitern Kollegen einspringen können. Grundsätzlich sollten Bürger, die ein dringendes Anliegen im Rathaus haben, vorher einen Termin vereinbaren, betonte Ingeborg Wagenführ.

Die Gesamtzahl der Kinder in der Notbetreuung ist stabil, diese liegt wie in der Vorwoche um die zehn.

An der Hotline und per Mail erreichen die Verwaltung oft Anfragen, was erlaubt ist und was nicht. „Jeder Tag verlangt neue Entscheidungen“, sagte Wagenführ. Auch zu Bestattungen und Eheschließungen. Trauungen sind derzeit einzig im kleinsten Kreis am Tisch im Rathaus möglich, dafür gebe es in diesen Tagen eine Anmeldung.