Straßenbau

Pendler müssen in der nächsten Zeit mit diesen Bauarbeiten auf der Bundesstraße 79 bei Harsleben rechnen

Die Umgehungsstraße bei Harsleben bleibt nicht die einzige Baustelle. Im Verlauf der Bundesstraße 79 folgen weitere Ausbauarbeiten.

Nach dem Baustart an dieser Straße hinter dem Friedhof folgen in Harsleben (Landkreis Harz) in den nächsten Monaten noch einige weitere Vorhaben.
Nach dem Baustart an dieser Straße hinter dem Friedhof folgen in Harsleben (Landkreis Harz) in den nächsten Monaten noch einige weitere Vorhaben. Foto: Dieter Kunze

Harsleben (dku)

Nach Fertigstellung der Umgehungsstraße für Harsleben im Verlauf der B79 folgt jetzt der weitere Ausbau der Wege um Harsleben.

Begonnen wurde dieser Tage mit der Straße Siedlung am Hoch hinter dem Friedhof. „Hier wird die Straße im Rahmen des ländlichen Wegebaus normgerecht bis zum Sportplatz ausgebaut“, berichtet Bürgermeisterin Christel Bischoff (parteilos). Die Planung und Finanzierung erfolgt über das Programm des Amtes für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten (ALFF).

Ausbau mit zwei Betonfahrspuren

„Die Gemeinde muss das nicht finanzieren.“ Allerdings können wegen der Haushaltslage von Harsleben in diesem Bereich keine neuen Gehsteige gebaut werden. Hinter dem Sportplatz werde der Weg weiter in Richtung Brückenbauwerk 1, über die ehemalige Panzerstraße bis zum Hammelsberg und zur Trift geführt. Dieser Abschnitt wird jedoch nur mit zwei Betonfahrspuren ausgebaut.

Ein weiterer zweispuriger Wirtschaftsweg ist am Gewerbegebiet vor Halberstadt bis zum Caravancenter geplant. Von Harsleben aus werde ein Weg für die Landwirte als Anschluss an den Quenstedter Weg vorbereitet. Insgesamt sollen diese Bauvorhaben bis 30. Juli abgeschlossen werden, so die Bürgermeisterin. Die bisherigen Beratungen zu dem Vorhaben seien gut verlaufen. Ansprechpartner für die Interessengemeinschaft Wegebau sei Gemeinderat Volkmar Keddi (WG Bürger für Harsleben).

Beginn erst nach dem Harzfest

Im Zusammenhang mit der Umgehungsstraße ist ein weiteres Straßenbauvorhaben in Sicht. Die Landesstraßenbaubehörde will abschließend die bisherige Bundesstraße im Ortsverlauf von Harsleben mit einer neuen Fahrbahndecke versehen. Nach Abstimmung mit dem Trink- und Abwasserzweckverband Vorharz (TAZV) hat sich ergeben, dass zuvor die Abwasser- und Regenwasserkanäle erneuert werden müssten. Weil dieses Vorhaben den größeren Kostenanteil hat, übernimmt der TAZV die Gesamtplanung für die Durchgangsstraße, sagte Christel Bischoff.

Diese Projekte sollen erst nach dem in Harsleben am 3. bis 5. September geplanten Harzfest beginnen. Damit unter anderem die Erreichbarkeit der Wohnanlage „Landblick“ gesichert wird, kann die Umsetzung nur in mehreren Bauabschnitten erfolgen. Insgesamt seien dafür rund neun Monate vorgesehen.