Reddeber l Die Vorbereitungen für den in vielen Bereichen des Harzkreises bevorstehenden Wechsel von gelben Säcken zu gelben Tonnen gehen in die heiße Phase. Die Abfallwirtschaft Nordharz GmbH, die auch in den Jahren 2021 bis 2023 kreisweit für die Sammlung der Leichtverpackungsabfälle verantwortlich zeichnet, hat am Dienstag (24. November) mit der Auslieferung der Zwei-Rad-Tonnen begonnen. Zuvor, so Geschäftsführer Dirk Hirschfeld, sei bereits die Auslieferung der gelben Vier-Rad-Tonnen für Mehrfamilienhäuser über die Bühne gegangen.

Nach Hirschfelds Worten wird nun die Auslieferung der Zwei-Rad-Tonnen mit jeweils 240 Liter Fassungsvermögen forciert. Zum Auftakt wurden die nagelneuen Tonnen nach Schmatzfeld, Danstedt sowie ins Schachdorf Ströbeck und nach Minsleben ausgeliefert. Am Mittwoch (25. November) sollen Reddeber, Heudeber und Derenburg folgen. Für Donnerstag (26. November) sind Darlingerode und Drübeck sowie am Freitag (27. November) Elend, Schierke, Tanne und Königshütte geplant.

Offen für Änderungswünsche

„Alles in allem müssen wir im Zuge der Systemumstellung von Säcken auf Tonnen kreisweit rund 80.000 Zwei-Rad-Behälter ausliefern“, skizziert Hirschfeld den Umfang. Soll heißen: Die Abfallwirtschaft steht vor einer logistischen Herausforderung, um bis zum Jahresende alle Haushalte in den Wechsel-Orten mit Tonnen auszustatten. Unternehmensseitig sei geplant, die Zwei-Rad-Tonnen für Privathaushalte am Auslieferungstag jeweils direkt vor den Grundstücken abzustellen. „Mengenmäßig orientieren wir uns dabei immer an der Zahl der grauen Restmülltonnen pro Grundstück“, so der Geschäftsführer. Ein Grundstück mit einem Haus, in dem beispielsweise zwei Familien leben und zwei separate Restmülltonnen nutzen, bekomme im Regelfall folglich zwei gelbe Tonnen.

Grundsätzlich, so Hirschfeld, sei man aber offen für Änderungswünsche. Wenn beide Familien im Zuge des 14-tägigen Leerungsrhythmus mit einer Tonne auskommen, sei eine solche Reduzierung ebenso möglich wie eine Aufstockung. „Allerdings müssen wir das entsprechend dokumentieren, sodass wir in jedem Fall um eine E-Mail bitten“, betont der Firmenchef. „Wichtig sind eine entsprechende kurze schriftliche Information und in jedem Fall die Kontaktdaten samt einer Telefonnummer zur Kontaktaufnahme“, beschreibt der Manager das Prozedere. Alsdann sollte es kein Problem sein, den individuellen Wünschen der jeweiligen Nutzer Rechnung zu tragen.

Später Zuschlag

Die Hoffnung, dass bis zum Jahresende kreisweit die Einwohner aller Städte und Gemeinden mit gelben Tonnen versorgt sind, muss Hirschfeld derweil dämpfen. „Da wir erst vergleichsweise spät den Zuschlag für die Sammlung der Verpackungsabfälle bekommen haben, konnten wir auch die Tonnen erst spät bestellen. Der Lieferant wird die benötigte Menge definitiv nicht mehr in diesem Jahr ausliefern können, sodass sich der Wechsel punktuell bis ins kommende Jahr hinziehen wird“, kündigt Hirschfeld an.

Und noch eine Bitte hat er an die Nutzer: Auch wer bis zum Jahresende bereits seine gelbe Rolltonne vor dem Haus stehen hat, sollte sie erst ab Januar nutzen. Der Grund: Die beiden zusätzlich bestellten Lkw mit spezieller Schütttechnik zum Entladen der Tonnen, würden erst zum Jahreswechsel an die Abfallwirtschaft ausgeliefert. Erst danach sei die Abfuhr aller Tonnen stets garantiert.

Der Auslieferungsplan für die neuen Tonnen findet sich unter hier. Mail-Kontakt zum Unternehmen über: info@abfallwirtschaft-nordharz.de, Telefonkontakt für Detailfragen: (0 39 43) 5 60 70.