Haldensleben l Es ist nicht die Frage, ob die Bundesstraße 245 zwischen Haldensleben und Bebertal saniert wird. Das steht bereits fest. Die Frage ist vielmehr, wann genau diese Baumaßnahme stattfinden wird.

Nach derzeitigem Stand wird es wohl noch eine ganze Weile dauern, bis hier die Baufahrzeuge anrücken. Zur Zeit laufe das Planfeststellungsverfahren für den Ausbau, sagt Stefan Hörold, der zuständige Regionalbereichsleiter in der Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt, dazu. Er hofft auf einen Abschluss des Verfahrens im kommenden Jahr.

Allerdings rechnet Hörold nicht damit, dass der geplante Ausbau in den kommenden fünf Jahren beginnen wird. Ihm zufolge werde bei der Ausbaumaßnahme auch der geplante Bau der Haldensleber Südumgehung B 245 n im Auge behalten. Es werde daher geprüft, ob möglicherweise eine Erhaltungsmaßnahme an der B 245 durchgeführt werden kann, bevor der eigentliche Straßenausbau ansteht, so der Bereichsleiter weiter.

Straßenquerschnitt ist zu gering

Der Ausbau wird notwendig, weil der Abschnitt laut Stefan Hörold nicht für die derzeitige Verkehrsmenge ausgelegt ist. Bei Verkehrszählungen ist festgestellt worden, dass der Querschnitt der Straße nicht mehr ausreichend ist – die Straße muss daher verbreitert werden. Ziel ist es, den Abschnitt zwischen der Ortsumgehung Bebertal und der Aral-Tankstelle in Haldensleben auf insgesamt acht Meter zu verbreitern, um die Verkehrssicherheit künftig zu gewährleisten. Im Rahmen dieser Maßnahme ist auch der Neubau eines Radweges von Bebertal bis Klausort mit Anschluss an den dort bereits vorhandenen Radweg vorgesehen.

Eine weitere Neuerung, die mit dem Ausbau einher geht, soll im Bereich Wolfshausen realisiert werden. „Die Kreuzung mit der Kreisstraße 1157 nach Hundisburg wird verkehrsgerecht mit Linksabbiegespuren ausgebaut“, erklärt Stefan Hörold.

Schon in der Vergangenheit sind Straßen in der unmittelbaren Umgebung im Hinblick auf den geplanten Ausbau der B 245 erneuert worden. So beispielsweise die Landesstraße 42 zwischen Bodendorf und Süplingen inklusive der Ortsdurchfahrten Bodendorf und Süplingen. Sie soll während der Ausbauarbeiten auf der Bundesstraße als Umleitungsstrecke dienen.