Klinze l Schweißtreibende Temperaturen und die hochsommerliche Sonne konnten die Feuerwehrkameraden aus Klinze, Altenhausen und Eickendorf nicht davon abhalten, zum diesjährigen Klinzer Sportfest ihren traditionellen Wettkampf im Löschangriff nass abzuhalten. Die Kleiderordnung war ein wenig gelockert worden, ohne die Sicherheit zu vernachlässigen, ansonsten waren die drei Mannschaften bereit, in den Wettkampf einzutreten. Zwei Durchgänge wurden von jeder Wehr auf dem Klinzer Sportplatz absolviert. Auffällig: Alle drei Teams konnten sich im zweiten Durchlauf beim Schäuchekuppeln und Schlauchleitunglegen zeitlich verbessern.

Am Ende hieß der Sieger einmal mehr Eickendorf, denn eigentlich dominieren die Nachbarn der Klinzer den Löschangriff schon seit mehreren Jahren. In diesem Jahr gab es im Eickendorfer Team geballte Frauenpower, denn gleich drei junge Damen, die erst kürzlich ihre Grundausbildung erfolgreich absolviert hatten, stürmten die Wettkampfbahn entlang, während ihre männlichen Kollegen die dicken Schläuche zur Wasserversorgung koppelten. Im zweiten Durchlauf blieben die Eickendorfer mit 59 Sekunden als einziges Team unter einer Minute. Im ersten Durchgang brauchen sie noch 1,20 Minute.

Die Gastgeber aus Klinze holten sich Platz 2 mit 1,25 Minute (1. Durchgang: 1,36). Wegen eines Schlauchfehlers bleibt Altenhausen mit einer Zeitstrafe von 10 Sekunden nur Platz 3. Denn damit fielen sie von 1,24 Minute auf 1,34 (1. Durchgang: 1,52). Bemerkenswert, dass die Altenhäuser Kameraden ihr Team mit nur sechs Mann nicht ganz voll bekommen konnten. Sie sagten aber ihre Teilnehme nicht etwa ab, sondern reisten trotzdem an. Das bescherte ihnen Verstärkung aus dem gastgebenden Team.

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Die drei Mannschaften am Start verbindet eine langjährige Partnerschaft, die beim Klinzer Feuerwehrwettkampf immer wieder auflebt. Beim Wettkampf mussten sich die Kameraden in diesem Jahr wieder ein bisschen ranhalten, denn zum Ausklang des Sportfestwochenendes stand noch ein Punktspiel der SG Klinze/Ribbensdorf gegen Stern Elbeu auf dem Programm. Den durch die Schläuche gut bewässerten Rasen bis dahin wieder trocken zu bekommen, war angesichts der Temperaturen überhaupt kein Problem.