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Eis und Leckagen zwingen „Medem“ zur Pause Havarierter Frachter sitzt seit Wochen im Mittellandkanal bei Vahldorf fest

Wegen mehrerer Lecks und einer dicken Eisschicht steckt die „Medem“ seit über zwei Wochen im Mittellandkanal fest. Die dreiköpfige Crew harrt auf dem Frachtschiff aus und wartet auf Tauwetter.

Von Vivian Hömke und Saskia Lohöfer 06.02.2026, 18:00
Das Frachtschiff „Medem“ steckt samt der dreiköpfigen Besatzung seit Wochen in Vahldorf fest. Neben Schiffsführer Andrej Gaczynski (links) gehören Steuermann Severin Sudorowski und seine Frau, Matrosin Katarina Kotlecka, zur Crew.
Das Frachtschiff „Medem“ steckt samt der dreiköpfigen Besatzung seit Wochen in Vahldorf fest. Neben Schiffsführer Andrej Gaczynski (links) gehören Steuermann Severin Sudorowski und seine Frau, Matrosin Katarina Kotlecka, zur Crew. Foto: Vivian Hömke

Haldensleben - Andrej Gaczynski will am Hafen der Magdeburger Getreide GmbH in Vahldorf gerade Getreide aufladen, als er ein seltsames Geräusch hört. Der Schiffsführer betritt den Maschinenraum des Frachters und stellt erschrocken fest, dass Wasser eindringt. Wie sich herausstellt, ist es nicht das einzige Leck. Auch im sogenannten Ballasttank gibt es ein Loch. Die polnische Besatzung der „Medem“ dichtet die Leckagen provisorisch ab, sitzt seitdem jedoch mit ihrem Frachtschiff auf dem Mittellandkanal bei Vahldorf fest - inzwischen seit mehr als zwei Wochen.