Eichenbarleben l Rege Bautätigkeit herrscht seit einigen Tagen am Eichenbarleber Teich an der Parkstraße. Bauarbeiter sind dabei, den Teich zu entschlammen und zu entkrauten. Die bestehende Dammanlage mit Zu- und Ablauf zur Olbe soll bestehen bleiben. Nach Aussage des Bauamtes ist auch das Beschneiden der Bäume rings um den Teich Bestandteil der ausgeschriebenen Leistungen. Außerdem soll eine neue Wegefläche angelegt werden. Die Terrasse an der Parkstraße soll erhalten bleiben und durch eine Betontreppe zum Wasserbereich erweitert werden. So soll hier nach Beendigung der Bautätigkeit wieder ein Kleinod, ein Ort zum Verweilen, entstehen.

Der Bauabschluss ist nach einer Gesamtbauzeit von etwa sechs Wochen Anfang Mai 2019 geplant. Dann soll auch die Insel mit dem Erlenbewuchs, die derzeit ein wenig trockenen Fußes ist, wieder ein Hingucker sein. Zur Sicherung der Insel gehört auch, dass der derzeit freigespülte Wurzelbereich wieder angedeckt wird.

Fördermittel sind bereits da

Die Fördermittel für die Baumaßnahme kamen in Höhe von 98.580 Euro bereits im Jahr 2018 aus den Töpfen der Dorferneuerung. Die geplanten Gesamtkosten liegen bei etwa 133.000 Euro. Die Sanierung des Teiches in Eichenbarleben steht bereits seit geraumer Zeit im Investitionsprogramm der Gemeinde Hohe Hörde.

Das Pumpenhäuschen an der Parkstraße, das in den 1950er-Jahren gebaut worden ist und früher einmal Platz für eine funktionstüchtige Pumpenanlage bot, ist nicht Bestandteil der derzeitigen Baumaßnahme. Die Erhaltungsmaßnahmen sollen in Rahmen eines anderen Projektes durchgeführt werden.

Der Teich selbst gehörte laut historischer Unterlagen zum Schlossensemble und ist vermutlich im 16. Jahrhundert entstanden. Letztmalig saniert wurde er nach Auskunft des Bauamtes Anfang der 1990er-Jahre.