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Tabubruch um Sterben und Tod Wenn Nähe trägt: Hospizbegleiter aus Magdeburg und der Börde schenken Halt am Lebensende

79 ehrenamtliche Hospizbegleiter des Malteser Hilfsdienstes betreuen schwerkranke Menschen am Lebensende in Magdeburg und der Börde und setzen sich dafür ein, das Tabu um Sterben und Tod zu überwinden. Jacqueline Jacob aus Groß Santersleben erzählt, warum diese herausfordernde und emotionale Arbeit sie erdet.

Von Vivian Hömke 19.02.2026, 18:00
Jacqueline Jacob (rechts) ist als ehrenamtliche Hospizbegleiterin im Landkreis Börde und Magdeburg für die Malteser tätig. Diözesanreferentin Antje Schmidt koordiniert die Einsätze.
Jacqueline Jacob (rechts) ist als ehrenamtliche Hospizbegleiterin im Landkreis Börde und Magdeburg für die Malteser tätig. Diözesanreferentin Antje Schmidt koordiniert die Einsätze. Foto: Vivian Hömke

Haldensleben/Groß Santersleben - Manchmal sind es nur wenige Tage, manchmal vergehen Wochen, manchmal auch mehrere Monate. Niemand weiß das. Klar ist aber, dass das Lebensende nah ist. In dieser Zeit hält Jacqueline Jacob die Hand, das Herz und vor allem: hält aus. Die Groß Santersleberin schenkt schwerkranken Menschen auf ihrem letzten Stück des Lebensweges Zeit, Nähe und Halt.