Winter sorgt für Chaos Liveticker: Zugausfälle, keine Busse und zahlreiche Unfälle - Schneesturm hat die Börde fest im Griff
Der erwartete Schneesturm "Elli" hat die Börde erreicht. Züge stehen teilweise still, der Busverkehr ist komplett eingestellt, erste Veranstaltungen werden verschoben und die Polizei meldet zahlreiche Unfälle.

Der Winter ist nun mit aller Härte in der Börde angekommen. Schneesturm "Elli" hält die Einwohner auf Trab. Neben dem ausgefallenen Schulbetrieb sorgen die angesagten Schneemassen für reichlich Chaos auf den Straßen und in den Ortschaften der Börde. Alles Wissenswerte gibt es im Börde-Liveticker zum Schneesturm.
16.10 Uhr: Oschersleben zieht zum Wintereinbruch eine positive Bilanz
In Oschersleben sind aufgrund der Wetterverhältnisse seit heute um 4.45 Uhr bis zu 20 Mitarbeiter vom Bauhof und aus der Abteilung Grünflächenpflege in zwei Schichten im Einsatz, um die Straßen vom Schnee zu räumen. Am Nachmittag zieht der Leiter des Fachbereichs Bauen und Umwelt der Stadt Oschersleben, Matthias Wilcke, vorläufig eine positive Bilanz. „Der Winterdienst läuft. Ich denke, wir haben das alles ganz gut im Griff“, teilt er gegenüber der Volksstimme mit.
Es sei bislang zu keinen größeren Verkehrsbehinderungen gekommen. Durch Schneeverwehungen an exponierten Stellen in Peseckendorf, Neubau und Altbrandsleben sei es für den Winterdienst jedoch etwas schwieriger hinterherzukommen. Dennoch gebe es auch in diesen Bereichen keine Probleme. Insgesamt stehen neun Fahrzeuge für die Schneeräumung zur Verfügung.
14:30 Uhr: In Calvörde ist der Winterdienst Chefsache

Auch in Calvörde kämpfen derzeit Mitarbeiter des gemeindeeigenen Bauhofes sowie beauftragte Firmen gegen Schnee und Eis. Die Witterung stellt alle Beteiligten vor große Herausforderungen. „Viele Leute sind unvernünftig und schimpfen. Es heißt dann, es gäbe keinen Winterdienst. Dabei haben wir es mit einer Extremwetterlage zu tun“, erklärt Calvördes Bürgermeister Hubertus Nitzschke (UWG). Um schneller reagieren zu können, gibt es für den Bauhof seit Dezember einen Bereitschaftsdienst.
Zunächst kümmern sich die Bauhof-Mitarbeiter um die wichtigsten öffentlichen Wege und Plätze. Dazu zählen unter anderem die Zufahrten zur Feuerwehr, zum Kindergarten sowie zu weiteren gemeindeeigenen Grundstücken. Nitzschke bittet dabei um Verständnis: Für die insgesamt elf Ortsteile stehen dem Bauhof lediglich sechs Arbeitskräfte – eine Person sei krank - zur Verfügung.
In der Pflicht sind laut Satzung jedoch auch die Anlieger. Die Straßenreinigungs- und Winterdienstsatzung der Gemeinde schreibt vor, dass sie Geh- und Radwege sowie die Straßen bis zur Mitte von Schnee und Eis freihalten und streuen müssen. In der Praxis sei das jedoch kaum vollständig umzusetzen. Deshalb sind zusätzlich zwei Firmen mit dem Winterdienst beauftragt. Deren Schwerpunkt liegt zunächst auf den gemeindeeigenen Straßen außerhalb der Ortschaften. Doch durch starke Schneeverwehungen sind viele Straßen oft schon nach etwa einer Stunde wieder zugeschneit.
14 Uhr: Schnee sorgt nicht nur für Chaos, sondern auch für Schneespaß in Wolmirstedt
In Wolmirstedt hat der Winterdienst bereits zwei Runden absolviert. In Wolmirstedt und den Ortsteilen gibt es bisher keine besonderen Vorkommnisse. Der Winterdienst lief bisher problemlos. Glücklicherweise gibt es weder personelle noch technische Ausfälle. Bürgerbeschwerden sind bisher auch noch nicht eingegangen, heißt es aus dem Rathaus.
Fleischerei Gerlach, der einzige Fleischer in der Innenstadt, hat ab Mittag geschlossen. Auf einem Zettel ist der Grund vermerkt: Wegen der Witterung.






13 Uhr: Polizei berichtet von zahlreichen Unfällen in der Börde
Der Schneesturm ist auch an den zahlreichen Pendlern in der Börde nicht spurlos vorübergegangen. "Im Tagesverlauf haben sich im Landkreis Börde aufgrund des Schneefalls seit den frühen Morgenstunden bis zum Mittag Verkehrsunfälle und Gefahrenstellen im zweistelligen Bereich ereignet", informiert Claudia Seidemann, Polizeisprecherin des Reviers Börde. So sei es zu mehreren querstehenden Fahrzeugen auf den Fahrbahnen gekommen. Ebenso seien mehrere Fahrzeuge von der Fahrbahn abgekommen und seien im Straßengraben stecken geblieben.
"In Haldensleben kam es zum Zusammenstoß zwischen einem Räumfahrzeug und einem PKW und ein Sattelzug rammte ein Verkehrsschild", erklärt Seidemann. Die B 245 habe nahe der Ortslage Harbke komplett gesperrt werden müssen.
Zwischen Weferlingen und Walbeck stand demnach ein Lkw quer auf der Fahrbahn. "Dort waren die Schneemassen auf der Fahrbahn so hoch, dass die Polizeibeamten teilweise nur zeitverzögert am Einsatzort ankamen", beschreibt sie die Probleme durch den Schneesturm. Die Mehrzahl der Einsätze habe durch die Kollegen des Polizeireviers Börde aber angefahren werden können, "allerdings mussten sich die Fahrzeugführer auf längere Wartezeiten einstellen".
In diesem Sinne appelliert die Polizei an alle Fahrzeugführer zu besonderer Vorsicht in Anbetracht der Witterungsverhältnisse. "Das Tempo sollte reduziert und der Abstand deutlich erhöht werden", erklärt die Polizeisprecherin. Bei starkem Schneefall und Sichtweiten unter 50 Metern dürften Fahrzeugführer zudem mit nicht mehr als 50 Kilometern pro Stunde im Straßenverkehr unterwegs sein. Das Fahrzeug sollte demnach nur so schnell gefahren werden, dass es noch sicher beherrscht werden könne. "Da sich aufgrund der Glätte die Bremswege verlängern, ist ein deutlich größerer Abstand zum vorausfahrenden Verkehr unverzichtbar."
12.50 Uhr: Deutsche Bahn informiert wegen des Schneesturms über Zugausfälle
Am frühen Morgen steht der RE 36 in Haldensleben. Er steckt fest und kann nicht nach Magdeburg weiterfahren, weil dort Weichen eingefroren sein sollen. Bestätigt wird dies dennoch nicht vom Bahn-Sprecher Jörg Bönisch. „In Magdeburg liegen keine Störungen vor“, schreibt er. „Der gesamte Schienenverkehr im Großraum Hannover ist bis mindestens heute Mittag eingestellt. Das hat natürlich Auswirkungen auf den Zugverkehr von/nach Sachsen-Anhalt.“
In der INSA-App steht eine Warnmeldung: „Ab Freitag, 09.01.2026: Witterungsbedingte Einschränkungen im Nahverkehr in Sachsen-Anhalt möglich.“ Die S1-Verbindung, die ab Schönebeck über Magdeburg, Wolmirstedt, Zielitz und Angern-Rogätz nach Osterburg jede Stunde verkehrt, zeigt aktuell bis zu 15 Minuten Verspätung an. Bei der RE 20, die zwischen Stendal und Schönebeck pendelt, wird sogar ein expliziter Hinweis angegeben: „Teilausfall der RE 20 zwischen Magdeburg Hbf und Schönebeck-Bad Salzelmen“. Es wird geraten, auf die S1 auszuweichen.
Die RE 36-Verbindung zwischen Magdeburg nach Wolfsburg (geplante Ankunft 12.44 Uhr) über Haldensleben entfällt, sowie die Verbindung ab 14.31 Uhr in Barleben Richtung Wolfsburg. Weitere RE-Verbindungen fallen aktuell nicht aus. Laut INSA-App fahren auch die Regionalzüge RB 43 Richtung Oschersleben, sowie die RE 21 Richtung Goslar über Osterweddingen und Oschersleben planmäßig oder mit geringen Verspätungen.
12.10 Uhr: Arbeiten am Limit - Stadt Haldensleben appelliert: Schneeräumen ist nicht nur Aufgabe des Winterdienstes
In Haldensleben ist der städtische Winterdienst seit heute früh um 3 Uhr auf den Straßen unterwegs. Gearbeitet wird laut Stadtsprecherin Anja Malek im Zwei-Schicht-System mit jeweils zwölf Mitarbeitern, die mit allen sechs Fahrzeugen pausenlos im Einsatz sind. Nach aktuellem Stand werde am Freitag, 9. Januar, bis 21 Uhr geräumt.





Auch am Wochenende seien die Kollegen unterwegs, um die Straßen bei diesen extremen Wetterverhältnissen so gut es geht zu räumen. Schichtbeginn am Sonnabend und Sonntag sei jeweils um 4.30 Uhr. "Die Mitarbeiter des Stadthofs arbeiten wirklich am Limit und tun alles Menschenmögliche, doch unter diesen schwierigen Bedingungen ist ihr Einsatz alles andere als einfach. Kaum haben sie eine Straße bis zum Ende geräumt, können sie im Prinzip gleich wieder vorn starten", sagt Anja Malek.
Sie erinnert zudem: Schneeschieben müssen auch die Anlieger. In der Satzung über die Straßenreinigung und den Winterdienst der Stadt Haldensleben ist laut Verwaltung geregelt, dass die Anlieger im Stadtgebiet die Gehwege einschließlich gemeinsamer Geh- und Radwege von Montag bis Freitag in der Zeit von 7 bis 20 Uhr sowie am Wochenende und an Feiertagen in der Zeit von 8 bis 20 Uhr von Schnee und Eis freihalten und streuen müssen.

11.20 Uhr: Wolmirstedt, die Niedere Börde und Barleben trotzen den Schneemassen - Räumen im Dauerbetrieb
Auch in Wolmirstedt ist der Winterdienst pausenlos im Einsatz.


In der Niederen Börde ist der Räumdienst seit 4 Uhr morgens im Einsatz. Zum Glück sei es bis jetzt nicht so schlimm eingetreten wie vorhergesagt, sagt Bauamtsleiter Marcus Belling. Bisher kämen sie ganz gut durch. Um auch die Nebenstraßen freizubekommen, sollen ab der Mittagszeit auch externe Firmen zum Räumen hinzugezogen werden.

Auch in Barleben wird seit 5 Uhr morgens geräumt. Insgesamt sind laut Thomas Zaschke neun Mitarbeiter mit drei Räumfahrzeugen und zwei Traktoren im Einsatz. Die Kollegen seien ununterbrochen unterwegs, um die Straßen freizuräumen sagt Zaschke.
11 Uhr: Winterwetter sorgt für Ausfälle bei Veranstaltungen, das Rollibad bleibt zu
Aufgrund der aktuellen Witterungsbedingungen bleibt auch das Rolli-Bad in Haldensleben am 9. Januar ab 11 Uhr geschlossen. Wie Bärbel Lehmann von den Haldensleber Stadtwerken mitteilt, sei die Schließung zunächst nur für diesen Tag vorgesehen.
In Osterweddingen wurde aufgrund der Wetterlage, das für heute (9. Januar) geplante Winterfeuer/Weihnachtsbaumverbrennen um 17 Uhr vom Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Osterweddingen abgesagt.

Gleiches gilt in Dahlenwarsleben: Das für den 10. Januar geplante Weihnachtsbaumverbrennen ist abgesagt. "Die Wettervorhersage hat uns zu diesem Entschluss gebracht", informiert Ortsbürgermeister Dominik Richter im Digitalen Infokasten und bittet um Verständnis. Die Bäume würden aber trotzdem wie angekündigt eingesammelt. "Das Verbrennen wird nachgeholt."
Das Gymnasium Oschersleben hat den für Sonnabend, 10. Januar, geplanten Tag der offenen Tür abgesagt. Aufgrund der Wetterlage habe sich die Schulleitung dazu entschieden, die Veranstaltung zu verschieben, heißt es auf dem Instagram-Kanal der Schule. Ein neuer Termin sei für den 29. Januar festgesetzt. In der Zeit von 16.30 Uhr bis 19 Uhr können künftige Schüler und ihre Eltern die beiden Lehrgebäude in der Lindenstraße 2 und in der Bruchstraße 34 besichtigen und sich über alle Fachrichtungen im Angebot des Gymnasiums Oschersleben informieren, teilen die Organisatoren der Veranstaltung mit.
Aufgrund der Wetterlage wird außerdem der für heute Abend in der Kirche Beckendorf geplante Neujahrsempfang der Kirchengemeinde und des Ortsbürgermeisters Wolfgang Nehring abgesagt. Die Veranstaltung wird laut einer Mitteilung auf Freitag, 23. Januar, verschoben.
10.50 Uhr: Schneemassen stellen Schulen und Bauhof vor Herausforderungen
In Wanzleben sind vier von fünf Grundschulen geschlossen, nur in Hohendodeleben wird eine Notbetreuung angeboten, informiert die Stadt Wanzleben. Die Kitas und Horte sind offen. Die Eltern haben auch oftmals ihre Kinder nicht gebracht, Auswärtige hatten ohnehin Probleme wegen der verschneiten Straßen. Ziel ist es, am Montag wieder alle Einrichtungen zu öffnen. Der Bauhof der Stadt Wanzleben-Börde arbeitet in zwei Schichten.

In Wanzleben macht der Schnee den Räumungskräften zu schaffen. Hier ist Rüdiger Petrasch vom Bauhof der Stadt mit einem Einsatzfahrzeug in der Goethestraße unterwegs. Die Bauhofmitarbeiter sind seit fünf Uhr in zwei Schichten bei der Arbeit.
Lesen Sie auch: Schnee, Glätte, eisige Temperaturen Winter in Wolmirstedt: Keine Schulbusse, keine Schule, keine Müllabfuhr
Im Sülzetal sind ebenfalls seit heute morgen Räumungsfahrzeuge im Dauereinsatz. In den Grundschulen war die Betreuung abgedeckt. KiTas und Horte hatten ebenfalls geöffnet. Der Hauptfokus liegt erstmal darauf das die Straßen frei geräumt werden, heißt es von der Gemeinde Sülzetal.
10.30 Uhr: Schneesturm sorgt für Hamsterkäufe
In vielen Geschäften erinnern die Regale an vergangene Corona-Zeiten. Im Calvörder Penny-Markt etwa sind viele Regale teilweise schon am Donnerstag leer gewesen. Fleisch- und Wurstwaren wurden gehamstert, berichtet eine Anwohnerin.
Zumindest im Calvörder Penny-Markt sei inzwischen alles aufgefüllt, berichtet die Anwohnerin weiter. Zuvor war sie in der Löwen-Apotheke, um Medikamente abzuholen. Die Apotheke habe ganz normal bis 18 Uhr geöffnet und ihre bestellten Medikamente wurden wie üblich geliefert.

Auch im Haldensleber E-Center am Gänseanger haben sich die Kunden bereits gestern mit Vorräten eingedeckt. Es sei ordentlich gehamstert worden, sagt Leiterin Katharina Maaß. Engpässe gebe es aber keine, versichert die Filialleiterin. Zum Glück seien die Lkws durchgekommen. „Wir haben alles da.“
Im E-Center im Wolmirstedter Lindenpark waren am Tag vor dem Schneetreiben einige Regale leer: Besonders gefragt waren Tiefkühlpizza, Eier, Toastbrot, Obst und Gemüse. "Es ging wohl vor allem darum, dass sich die Schulkinder zu Hause selbst versorgen können", mutmaßt der stellvertretende Marktleiter Gordon Wermuth. Die Schulen in Wolmirstedt hatten bereits am Donnerstag angekündigt, dass es Freitag keinen Präsenzunterricht gibt. Inzwischen sind die Regale wieder aufgefüllt. Die Warenverfügbarkeit sei gegeben.
10.10 Uhr: Dauerbetrieb für den Winterdienst: Mitarbeiter seit 3 Uhr im Einsatz
Der Winterdienst des Landkreises kümmert sich um die Kreisstraßen und ist laut Pressesprecherin Anne-Luise-Schröder aktuell rund um die Uhr im Einsatz. Insgesamt 26 Mitarbeiter sind im Zwei-Schicht-Wechsel auf den Straßen unterwegs, drei weitere Kollegen koordinieren die Routen und laden nach.
Die Frühschicht hat um 3 Uhr begonnen. Im Einsatz seien elf Großfahrzeuge und zudem zwei sogenannte Multicars, mit deren Hilfe beispielsweise das Landratsamt und die Leitstelle vom Schnee beräumt werden. Überdies sei zusätzlich ein Fremdunternehmer mit einem weiteren Fahrzeug unterwegs. Im Laufe des Tages soll auch eine Schneefräse zum Einsatz kommen - diese braucht eine gewisse Schneehöhe.



9.10 Uhr: Busverkehr in der Börde ist eingestellt
"Aufgrund der Witterungsverhältnisse wird der Linienverkehr mit sofortiger Wirkung für den Rest des Tages eingestellt", informiert Kreissprecherin Judit Spereiter. Die Fahrgäste würden über die digitalen Medien entsprechend informiert. "Soweit es die Wetterlage zulässt, wird der Busverkehr morgen früh wieder aufgenommen", heißt es weiter.
8.20 Uhr: Der Schnee erreicht die Börde - erste Auswirkungen auf den Verkehr
Leser informieren, dass die Straßen in der Börde noch frei sind. Anders sieht es beim Zugverkehr aus. Es kommt zu Zugausfällen und Verspätungen. Der RE36 steht aktuell in Haldensleben und kann nicht nach Magdeburg fahren. Das Zugpersonal hat die Fahrgäste darüber informiert. Sie müssen aber nicht im Schneesturm auf dem Bahnsteig warten, sondern können sich in die Bahn setzen.

8. Januar, 16 Uhr: Schulen setzen Präsenzpflicht größtenteils aus
„Es gibt im Landkreis bisher keine einheitliche Regelung für die Präsenzpflicht an diesem Tag“, sagt Anne-Luise Schröder.
So informiert etwa die Sekundarschule „Marie Gerike“ in Haldensleben auf ihrer Webseite beispielsweise darüber, dass die Abwesenheit im Unterricht jener Schüler, die auf die Schülerbeförderung angewiesen sind, am Freitag als entschuldigt gilt. „Für alle anderen Schüler sichern wir an unserer Schule den regulären Schulbetrieb entsprechend des Stundenplans ab“, heißt es weiter.
Viele weiterführende Schulen und Grundschulen setzen in der Börde zudem auf Distanzunterricht. „Schneechaos und Glatteis machen einen sicheren Schulbetrieb nicht möglich“, teilen auch die Berufsbildenden Schulen Oschersleben mit.
8. Januar, 13.30 Uhr: Schneesturm sorgt für Schulbusausfall
Bereits am Donnerstag sorgte der angekündigte Schneesturm dafür, dass der Schülerverkehr in der Börde eingestellt wurde. Die amtlichen Unwetterwarnungen würden laut Kreisverwaltung eine sichere Beförderung im öffentlichen Nahverkehr sowie im freigestellten Schülerverkehr nicht zulassen, heißt es als Begründung.
Da die Schulen ohne Transport nicht regulär arbeiten können, findet im gesamten Kreisgebiet kein allgemeiner Schulbetrieb statt. Der Landkreis betont jedoch, dass dies kein vollständiger Schulausfall ist. Die Schulpflicht bleibe bestehen. Welche konkreten Regelungen vor Ort gelten, liege in der Verantwortung der einzelnen Schulen. Eltern und Erziehungsberechtigte sollten sich daher über die bekannten Kommunikationswege ihrer Schule informieren.