Schollene (asr) l Anderthalb Jahre musste der Schollener Gemeindearbeiter Uwe Engel nach dem Weggang seines Kollegen all die anfallende Arbeit in Schollene und den Ortsteilen allein erledigen – nun steht ihm wieder jemand zur Seite. Klaus Wolf. Er gehörte zu den elf Bewerbern um die von der Gemeinde ausgeschriebenen Stelle. Dass die Entscheidung auf ihn fiel, freut den 57-Jährigen. In den letzten sieben Jahren hat er für einen Versandhandel gearbeitet, war täglich viele Kilometer auf den Straßen im Oranienburger Bereich unterwegs. „Das Fahren war nicht schlimm, aber das Schleppen von Waschmaschinen und Kühlschränken geht irgendwann auf die Knochen“, ist er froh, nun Arbeit quasi vor der Haustür zu haben.

Und auch Uwe Engel, seit 1997 Gemeindearbeiter in Schollene, freut sich. Denn viele Dinge mussten liegenbleiben. Die ersten Tage nutzte er, um seinen neuen Kollegen mit all den Dingen vertraut zu machen, die anfallen. Zuständig sind sie für die kommunalen Wohnungen, die Pflege der Friedhöfe und öffentlichen Plätze sowie der Radwege, zu tun gibt es auch immer wieder mal was im Kindergarten oder dem ehemaligen Schulhofgelände sowie den von den Vereinen genutzten Gebäuden und Plätzen. Jetzt über den Winter wird die Baumpflege einen großen Platz im Tagespensum einnehmen, „wir haben so viele große alte Bäume, da sind immer wieder tote Äste zu entfernen“.

Bürgermeisterin Steffi Friedebold hatte Klaus Wolf am 1. Dezember als Gemeindearbeiter begrüßt. Auch sie ist froh, dass die Stelle nun wieder besetzt ist, „in so einer großen Gemeinde wie Schollene gäbe es Arbeit für noch mehr Beschäftigte“.