Schollene l Gesponsert hat sie der Schollener Hausarzt und Internist Ben Güldenpfennig. „Die Kameraden der Feuerwehr sind alle bestens ausgebildete Ersthelfer. Wenn sie am Unfallort ankommen, bevor der Rettungsdienst vor Ort ist, muss jeder Handgriff sitzen – dafür brauchen sie auch das entsprechende Material. Ein einfacher Verbandskasten ist für gut ausgebildete Kameraden nicht ausreichend. Eigentlich müsste jede Wehr mit so einer Tasche ausgerüstet sein. Denn oft entscheiden Minuten über Leben und Tod beziehungsweise über den Heilungsprozess.“

Die Tasche verfügt natürlich über Verbandsausrüstung. Dazu kommt ein Fingerklippsensor zur Überwachung der Sauerstoffsättigung im Blut und der Herzfrequenz, ein Beatmungsbeutel für Kinder und Erwachsene, ein „Steff Neck“ (starre Halskrause zur Stabilisierung der Halswirbelsäule), breite Fixierbänder für Frakturen sowie ein Zugangsset für Flexülen.

Die Feuerwehr ist dankbar für die Spende, die sie fortan bei allen Einsätzen begleitet.