Havelberg l Über dem Holzfeuer kocht im Kessel der Wildgulasch. Der ist legendär beim Herbstfest des Fördervereins „Naturschutz im Elb-Havel-Winkel“. Wolfgang Meier hat sich wieder darum gekümmert, dass sich die Besucher diese Köstlichkeit schmecken lassen können. Von Jägern der Region bekommt er das Wildfleisch. Kathrin Pantel und Uwe Laue vom „Rollenden Suppentopf“ haben den Wildgulasch in bewährter Weise kostenlos für den Verein gekocht. „Das hat wieder wunderbar geklappt, sie unterstützen uns alle gern“, freut sich der Wöplitzer.

Er selbst hat wieder etliche Gläser mit „Maischübchen“ gefüllt. Nach einem Rezept von Christiane Frontzek stellt er den Tannenhonig aus den Blüten der Rottannen her. Pur gelutscht oder etwa in Tee gelöst soll er bei Erkältungen sehr hilfreich sein.

Um das Süße hat sich Emma Weiß gekümmert. Nach dem Rezept ihrer Oma Petra Heidrich backt sie frische Bio-Waffeln. Aus Dinkelmehl, guter Butter, Biozucker, Eiern und weiteren Zutaten hatte sie den Teig hergestellt. Das Rezept der knusprigen Leckerei hängt für jedermann sichtbar am Stand. Und auch ihre Geheimzutat verrät sie: Liebe. Die Fünftklässlerin versorgt die Vereinsmitglieder und Besucher aber auch mit Kuchen und Grillwurst. Damit die Leute ordentlich was in das Sparschwein stecken – alles wird gegen eine Spende abgegeben – wirbt sie mit verschiedenen Blättern für das Essen. „Sie wollen nicht zunehmen, aber trotzdem genießen? Dann probieren Sie Emmas hausgemachte Bio-Waffeln. PS: Lecker“, ist auf einem Zettel zu lesen. Auf einem anderen steht: „Ich hoffe, Sie kaufen bei uns auch mehrmals Waffeln ein, zum Beispiel für Ihre Familie.“

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Neben etlichen Havelbergern, die gern die Ruhe am idyllisch gelegenen Forsthaus im Havelberger Mühlenholz genießen, legen zum Beispiel auch Radtouristen einen Stopp ein. Sie lassen sich vom Vereinsvorsitzenden Klaus Heidrich auch die Ausstellung mit heimischen Tieren im Forsthaus zeigen.

Wer will, kann sich Nisthilfen für den heimischen Garten mit nach Hause nehmen. Im Angebot sind welche für Höhlenbrüter wie Rotschwänzchen und Rotkehlchen sowie für Meisen, Eulen und Fledermäuse.

Am nächsten Sonnabend, 23. September, beginnt um 13.30 Uhr in Wöplitz (Bushaltestelle) die Pilzwanderung. Für das anschließende Beisammensein backt Wolfgang Meier wieder Kuchen und Brot.