Wulkau l Doris Schneider, bei der in der Region um Havelberg alle Fäden für die ­Ukraine-Hilfe zusammen laufen, freut sich. „Die Spendenbereitschaft von Bürgern, Vereinen und Einrichtungen ist ungebrochen. In wenigen Tagen sind wieder so viele Hilfsgüter bei uns abgegeben worden, dass es erneut kein Problem darstellte, zwei Kleintransporter damit voll zu packen.“

192 Kartons verladen

Für den mittlerweile fünften Transport von Wulkau nach Bernau, wo die Anstaltskirchengemeinde Lobetal – als Hauptorganisator der Ukraine-Hilfe – ihren Sitz hat, mussten unter anderem 192 Kartons – so viele wie noch nie zuvor – mit den verschiedensten Dingen, ein Ehebett, ein Kinderbett, fünf Koffer, eine Nähmaschine, eine Kaffeemaschine und ein Backautomat verladen werden. „Eine ganze Menge hat uns das DRK vorbei gebracht“, berichtet Doris Schneider. „Und auch ein künstlicher Weihnachtsbaum, der sicherlich für Begeisterung sorgen wird, ist mit auf die Reise gegangen.“ Für all diese Sachen möchte sich Doris Schneider bei den Spendern herzlich bedanken. „Dazu gehört auch die Volkssolidarität. Die von den Mitgliedern gespendeten selbst angefertigten schönen Stricksachen haben in Lobetal große Freude ausgelöst.“ Ebenso 90 Euro in bar, die in der Ukraine zum Kauf von Lebensmitteln dienen. „Für rund 20 Euro kann an zwei Tagen in der Woche für je 20 bis 30 Kinder aus armen Familien eine warme Mahlzeit gekocht werden“, nennt Doris Schneider einen Verwendungszweck.

Eine kleine Spende zum Fest

Zum Weihnachtsfest lässt sich auch in der Ukraine für Kinder noch so manch Schönes kaufen, zum Beispiel für fünf Euro. „Wer die für die Ukraine-Hilfe übrig hat, kann sie gern bei mir in Wulkau abgeben“, sagt Doris Schneider. Sie kümmere sich dann um die Weiterleitung. Direktüberweisungen nach Lobetal sind natürlich auch möglich, und zwar an den cura hominum e.V.; IBAN: DE17 3506 0190 0808 00.